Risikoneigung (risk appetite)

Allgemein die Bereitschaft der Marktteilnehmer zur Übernahme eines Risikos. Auf Finanzmärkten die Vorliebe von Anlegern, Engagements mit hoher Verlustgefahr einzugehen. Eine sinkende Risikoneigung führt zu höheren Finanzierungskosten, weil die Renditeforderung der Anleger trotz gleich bleibenden Risikos steigt. Siehe Anlagenotstand, Performancedruck, Positionierung, Risikoaversion, Risikotoleranz, Risikovermeidungs-Politik, Safe Haven Flows, Terror-Papiere. Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Oktober 2005, S. 91 ff. (ausführliche Darstellung; auch Indikatoren zur Messung der Risikoneigung werden vorgestellt), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom November 2007, S. 44 f. (Portfolio-Umschichtungen als Mass für Risiko-Einschätzung der Anleger). Risikoprämie (risk premium) Das bei einem Darlehn in den Preis für das Leihkapital eingerechnete Entgelt für besonders gefahrvolle Umstände bei dem Schuldner. Die in den Zinssatz eingerechnete Entschädigung für erwartete Minderung des Geldwerts, auch Laufzeitprämie genannt. Siehe Eigenkapitalkosten, Gewinnerwartung, Laufzeitprämie, Ricardo-Effekt, Zins, roher. Vgl. Monatsbericht der EZB vom Dezember 2006, S. 34 ff. (Risikoprämien und Zinsstrukturen-Kurve; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom April 2007, S. 30 ff. (Risikoprämien im Eurogebiet seit 1999; Übersichten).

© Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen

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