Produktionsverlagerung: 31 Prozent großer Firmen planen Schritt

heute 12:29 Uhr, dts-nachrichtenagentur.de

Eine Forsa-Umfrage im Auftrag von FTI Andersch zeigt wachsenden Druck auf industrielle Produktionsstandorte in Deutschland. Gleichzeitig wollen viele Unternehmen weiter investieren und neue Technologien einsetzen.

Glasfassade an einem Bürohaus (Archiv)
Glasfassade an einem Bürohaus (Archiv)
via dts Nachrichtenagentur

Industrieunternehmen planen Verlagerung von Produktion15 Prozent der deutschen Industrieunternehmen verlagern Produktionsstätten oder planen eine solche Verlagerung.

Bei Unternehmen mit mehr als 100 Millionen Euro Umsatz beträgt der Anteil 31 Prozent.Umfrage erfasst zentrale IndustriebranchenDas geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag von FTI Andersch hervor, über die das Handelsblatt berichtet.

Befragt wurden 150 Geschäftsführer aus der Automobilindustrie, dem Maschinenbau und energieintensiven Branchen wie der Chemieindustrie.Unternehmen investieren trotz schwieriger LageZwei Drittel der befragten Unternehmen wollen ihre Produktionskapazitäten ausbauen.

Jedes zweite Unternehmen plant Investitionen in industrielle Künstliche Intelligenz, wobei offen bleibt, ob diese Investitionen in Deutschland umgesetzt werden.Kapazitätsabbau in DeutschlandDer Umfrage zufolge bauen 21 Prozent der befragten Unternehmen Kapazitäten in Deutschland ab. Elf Prozent wollen ganze Produktionsstätten im Inland abbauen.Geschäftserwartungen haben sich eingetrübtIm Vorjahr hatten 63 Prozent der Befragten Investitionen wegen geopolitischer Unsicherheit und schwieriger Rahmenbedingungen zurückgestellt. Damals erwarteten noch rund 50 Prozent eine bessere Geschäftslage, aktuell sind es 26 Prozent.65 Prozent rechnen derzeit mit einer annähernd gleichbleibenden Geschäftslage und investieren dennoch.

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