Werner Graf positioniert sich für Bündnis zwischen Grünen und Linken in Berlin

heute 07:36 Uhr, dts-nachrichtenagentur.de

Für Werner Graf, den Spitzenkandidaten der Grünen in Berlin, ist die Linkspartei der bevorzugte Partner nach der Wahl – eine Zusammenarbeit mit der CDU kommt für ihn nicht infrage.

Werner Graf (Archiv)
Werner Graf (Archiv)
via dts Nachrichtenagentur

Werner Graf hält sich selten zurück, wenn es um seine politischen Vorlieben geht. Direkt und ohne Umschweife gibt er zu erkennen, dass ihm eine Koalition mit SPD und Linken näherliegt als ein Bündnis mit der CDU.

Deutliche Ablehnung gegenüber CDU
Kaum überraschend, aber doch bemerkenswert offen kritisiert Graf die Berliner CDU: Er wirft ihr vor, Fördermittel an Recht und Gesetz vorbei zu verteilen.

Außerdem geht es ihm gegen den Strich, dass die CDU Verkehrs- und Infrastrukturprojekte – etwa den Ausbau der Radwege – rückabwickelt und die umstrittene A100 weiter verlängern will. „Das ist nicht meine Politik“, meint er dazu fast lapidar.

Kritik an Kürzungen und Perspektivwechsel
Besonders empört zeigen sich die Grünen – und Graf als ihr Aushängeschild – über die jüngsten Einschnitte in Kultur und Wissenschaft. Er sieht darin eine grundfalsche Weichenstellung.

Nun, man kann natürlich fragen: Ist ein Bündnis mit SPD und Linken tatsächlich so viel progressiver? Es bleibt, ehrlich gesagt, ein gewisser Zweifel. Aber Graf bleibt konsequent.

Wahlkampf und persönliche Note
Seine Haltung bestimmt auch seinen Wahlkampf vor dem Urnengang am 20. September. Was dabei auffällt: Graf will nicht nur gewinnen, er will die CDU regelrecht auf die Oppositionsbank schicken – und sei es aus Prinzip. Ob das wirklich klappt? Berlin hat bei solchen Spielen schon oft überrascht.
Werner Graf, Spitzenkandidat der Berliner Grünen, spricht sich klar für eine Koalition mit SPD und Linken aus und positioniert sich deutlich gegen eine Zusammenarbeit mit der CDU. Seine Hauptkritikpunkte an der CDU-Regierung betreffen umstrittene Förderpraktiken, Rückschritte bei der Radinfrastruktur sowie Kürzungen im Kultur- und Wissenschaftsbereich – alles Themen, die viele Menschen in der Stadt bewegen.

Die jüngsten Entwicklungen zeigen, dass sowohl die Verkehrspolitik als auch die Kulturförderung in Berlin zentrale Wahlkampfthemen bleiben, wie eine Analyse auf www.tagesspiegel.de und weiteren Berliner Medien betont; zudem wird die vermutlich schwierige Regierungsbildung ein zentrales Thema nach der Wahl.

Hinzufügen lässt sich nach neueren Berichten: Die Berliner Grünen kritisieren zunehmend auch die Rolle der CDU im Bereich Klimaschutz und Netto-Null-Bemühungen, wobei aktuelle Umfragen die Grünen knapp hinter CDU und SPD sehen.

Die innerlinken Verwerfungen innerhalb der SPD und der Linkspartei könnten eine Koalitionsbildung zusätzlich erschweren, wie www.zeit.de hervorhebt. Weiterhin ist laut www.faz.net die Debatte um sichere Radinfrastruktur und den Umgang mit geförderten Kulturprojekten aktuell das prägende Wahlkampfthema in Berlin.


Die Süddeutsche Zeitung analysiert die zugespitzte Lage im Berliner Wahlkampf: Während Grüne, Linke und SPD versuchen, Schnittmengen für ein mögliches Regierungsbündnis zu finden, bleibt der Streit um Verkehrs- und Klimapolitik das zentrale Streitthema (https://www.sueddeutsche.de) Quelle: [Süddeutsche Zeitung].
Die FAZ berichtet ausführlich über die neuesten Umfragewerte und Wahlszenarien, die zeigen, wie verschiedene Koalitionen in Berlin nach der Wahl denkbar, aber allesamt kompliziert wären.

Neben den Grünen werden auch die Herausforderungen durch die bürgerliche Opposition und parteiinterne Machtkämpfe thematisiert (https://www.faz.net) Quelle: [FAZ].
Die ZEIT widmet sich der harschen Debatte um Berlins Radwege und dem Unmut vieler Kulturschaffender, die sich von der CDU-geführten Regierung benachteiligt fühlen.

Das Festhalten an der A100-Verlängerung und ein angeblich fehlender Klimaschutz-Fokus werden als Stimmungsmacher im Wahlkampf beleuchtet (https://www.zeit.de) Quelle: [ZEIT].

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