US-Börsen schwanken – Rückgang bei Öl und Goldpreisen
26.08.26 22:29 Uhr, dts-nachrichtenagentur.de
Am Mittwoch zeigten sich die US-Aktienmärkte mit unterschiedlichen Vorzeichen, während die Preise für Öl und Gold spürbar im Sinkflug waren.
via dts Nachrichtenagentur
Im New Yorker Börsenschluss verzeichnete der Dow Jones ein Minus von etwa 0,2 Prozent bei 53.464 Zählern.
Durchwachsene Märkte
Unmittelbar vor dem Handelsschluss bewegte sich der umfassendere S&P 500 mit rund 7.676 Punkten leicht im negativen Bereich, während sich der Technologie-lastige Nasdaq 100 bei circa 29.225 Punkten überraschenderweise um 0,1 Prozent ins Plus schob.
Spannung vor Nvidia-Zahlen
Viele Investoren warteten gespannt auf die mit Spannung erwarteten Quartalsresultate von Nvidia, die erst nach Handelsende bekannt gegeben werden.
Marktteilnehmer hoffen, darin frische Impulse zu finden, wohin die KI-getriebene Rally weiterlaufen könnte. Zusätzlich rückt am Freitag das Wort von Fed-Vertreter Kevin Warsh beim Treffen in Jackson Hole in den Fokus; von seiner Rede erhoffen sich Marktbeobachter neue Hinweise auf die weitere Zinspolitik – Stichwort Inflation.
US-Inflation bleibt zäh
Die Preissteigerung hält sich weiterhin hartnäckig: Das bei der US-Notenbank beliebte Maß, der sogenannte PCE-Preisindex, steht verglichen zum Vorjahr aktuell bei 3,7 Prozent. Die sogenannte Kernrate – ebenfalls nicht ohne Relevanz – beträgt gegenwärtig 3,3 Prozent laut aktuellen Daten vom Mittwoch.
Euro schwächelt, Edelmetalle und Öl weit unter Druck
Zur gleichen Zeit verlor der Euro leicht an Wert und notierte am Mittwochabend bei 1,1653 US-Dollar; umgerechnet erhielt man für einen Dollar 0,8581 Euro. Deutlich nachgegeben hat auch der Goldpreis: Eine Feinunze kostete am Abend 4.596 US-Dollar – das sind 1,3 Prozent weniger und entspricht etwa 126,81 Euro pro Gramm. Öl – die Nordsee-Sorte Brent – rutschte ebenfalls nach unten: Rund 87,48 US-Dollar je Fass, ein Rückgang um 1,2 Prozent oder 110 Cent im Vergleich zum Vortag.
Persönliche Anmerkung
Man fragt sich manchmal, ob hinter diesen Zahlen nicht viel mehr steckt: Reine Mathematik trifft auf Psychologie der Mächtigen – und auf die emotionale Achterbahnfahrt von Millionen Anlegern weltweit. Der Wind dreht sich schnell.
Zur Börsenschlussglocke zeigten sich die wichtigsten US-Indizes uneinheitlich, während Öl- und Goldpreise recht deutlich nachgaben.
Wartespiel der Investoren
Der Dow Jones schloss mit einem leichten Minus, S&P 500 und Nasdaq entwickelten sich unterschiedlich – im Zentrum der Aufmerksamkeit standen die Ergebnisse von Nvidia und die Erwartungen rund um die kommende Rede eines Fed-Vertreters, der Hinweise zur Zinsentwicklung liefern sollte.
Inflationsdruck hält an
Wichtige Inflationsdaten deuten auf weiterhin anhaltende Preissteigerungen in den USA hin – und somit darauf, dass die straffere Geldpolitik wohl noch eine Weile andauern dürfte. Die Lage auf den Rohstoffmärkten bleibt volatil: Der Goldpreis fiel beträchtlich, beim Öl gab der Brent-Kurs ebenfalls deutlich nach.
Ergänzende Details aus aktuellen Quellen (Stand: 48 Stunden):
1. Laut Spiegel erleben US-Techwerte aktuell starke Schwankungen, wobei vor allem die Nervosität um KI- und Chipwerte wie Nvidia die Richtung vorgibt; Unsicherheiten um Zinsen und Inflation bleiben ein stetes Thema. (Quelle: Spiegel)
2. Die Süddeutsche berichtet, dass Rohstoffpreise weltweit einem Abwärtstrend folgen, beginnend bei Öl und weiter über Edelmetalle, wobei Inflationserwartungen und Konjunktursorgen aus China als Auslöser gelten.
(Quelle: Süddeutsche)
3. Nach FAZ-Angaben erwarten Marktteilnehmer mit Spannung neue Wirtschaftsdaten aus den USA, insbesondere zu Inflation und Beschäftigung, um Rückschlüsse auf die nächsten Schritte der Fed zu ziehen, was die Stimmung an den Börsen zunehmend bestimmt. (Quelle: FAZ)
Kürzlich berichtete der Spiegel detailliert über die starke Volatilität bei US-Technologiewerten, angefeuert vor allem durch den KI-Boom sowie Zins- und Inflationssorgen.
Diese Themen sorgen für Nervosität und eine wechselhafte Kursentwicklung an den amerikanischen Aktienmärkten.
(Quelle: Spiegel)
Die Süddeutsche Zeitung hebt den globalen Abwärtstrend bei zahlreichen Rohstoffen hervor, wobei nicht nur Öl, sondern auch Gold und andere Metalle im Preis nachgeben – befeuert durch neue Konjunktursorgen, insbesondere in Fernost, und eine sinkende Risikobereitschaft der Anleger. (Quelle: Süddeutsche)
Laut FAZ sind die Erwartungen an die kommenden US-Konjunkturdaten immens, insbesondere hinsichtlich der Inflation und des Arbeitsmarkts, da diese als möglicher Taktgeber für die nächste geldpolitische Entscheidung der amerikanischen Notenbank gesehen werden.
(Quelle: FAZ)