Selenskyj kritisiert Trump wegen Russland-Sanktionsstopp
heute 13:47 Uhr, dts-nachrichtenagentur.de
Der ukrainische Präsident wirft Washington vor, mit der Aussetzung des neuen Sanktionspakets den Druck auf Moskau zu verringern. Er warnt zugleich vor russischen Angriffen auf die ukrainische Energieversorgung vor dem Winter.
via dts Nachrichtenagentur
Selenskyj reagiert auf ausgesetzte Russland-SanktionenDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die US-Regierung wegen der Aussetzung neuer Sanktionen gegen Russland scharf kritisiert. Er begründete seine Kritik mit einem massiven russischen Angriff auf den ukrainischen Energiesektor und warnte vor den Folgen für Millionen Menschen.Kritik am Lindsey-Graham-ActSelenskyj erklärte am Samstag, in den USA müsse erkannt werden, was tatsächlich geschehe. Der Lindsey-Graham-Act, der wirksamen Druck auf Russland ausüben sollte, sei dadurch außer Acht gelassen worden, obwohl er nach seiner Einschätzung erheblich dazu beitragen könne, den Krieg zu beenden.Russland versuche kurz vor dem Winter, in der Ukraine einen vollständigen Blackout zu verursachen, sagte Selenskyj. Millionen Menschen könnten dadurch ohne Strom und Heizung bleiben.Warnung vor weiterer LockerungDer ukrainische Präsident forderte anhaltenden Druck auf Russland. Eine Aussetzung der US-Sanktionen, eine Lockerung des Drucks auf den Aggressor und finanzielle Belohnungen für den russischen Präsidenten Wladimir Putin würden ihn aus seiner Sicht zu weiteren Angriffen ermutigen.Selenskyj betonte zugleich, es dürfe kein ukrainischer Boden preisgegeben werden.
Der Krieg müsse beendet werden, anstatt Putin Gründe für eine Fortsetzung auf unbestimmte Zeit zu geben.Trump beruft sich auf US-InteressenUS-Präsident Donald Trump hatte zuvor angekündigt, das vom US-Kongress beschlossene neue Sanktionspaket gegen Russland auszusetzen.
Nach Angaben Trumps wurde der Kongress darüber benachrichtigt.Trump begründete die Aussetzung damit, dass sie im nationalen Interesse der Vereinigten Staaten liege. Damit steht der US-Sanktionskurs im Mittelpunkt des Konflikts zwischen Washingtons politischer Entscheidung und Kiews Forderung nach stärkerem Druck auf Moskau. Anzeige | trading-house BörsenakademieKostenlose Trading-Webinare für PrivatanlegerLive lernen, live fragen.
Erfahrene Trader zeigen Dir ihre Strategien beim Handel mit Aktien, Indizes und Rohstoffen in Echtzeit und beantworten Deine Fragen direkt - zum Beispiel, wie Du Nachrichten wie diese für Deine Entscheidungen an der Börse richtig einordnest. 100 % kostenlos, live und interaktiv, jeden Mittwoch um 15:15 Uhr, von der trading-house Börsenakademie, die Privatanleger seit 28 Jahren ausbildet.Kostenlos zum nächsten Webinar anmelden
Die Auseinandersetzung fällt in eine Phase, in der Washington seinen Sanktionskurs gegenüber Moskau neu justiert. Das von Donald Trump ausgesetzte Paket sollte nach den vorliegenden Angaben Sanktionen, Beschränkungen und Zölle umfassen; die Aussetzung wurde mit dem nationalen Interesse der Vereinigten Staaten begründet.Für die Ukraine ist der Zeitpunkt besonders sensibel. Selenskyj verknüpft die Entscheidung unmittelbar mit den russischen Angriffen auf die Energieversorgung und warnt vor den Folgen für Strom- und Wärmeversorgung vor dem Winter. Sanktionen sollen aus seiner Sicht den wirtschaftlichen und politischen Druck auf Russland erhöhen, während eine Lockerung Moskau zu weiteren Angriffen ermutigen könne.US-Kurs und europäische ReaktionDie Debatte reicht über das einzelne Sanktionspaket hinaus. Sie berührt die Frage, ob wirtschaftlicher Druck als Instrument zur Beendigung des Krieges verschärft, ausgesetzt oder an diplomatische Schritte gekoppelt werden soll. In Europa wird zugleich betont, dass eine Aufhebung von Sanktionen an ein Ende des russischen Krieges gebunden bleiben müsse.Für die weitere Entwicklung ist entscheidend, ob die US-Regierung die Aussetzung dauerhaft beibehält und welche Maßnahmen der Kongress ergreift. Für die Ukraine steht neben der politischen Signalwirkung die praktische Widerstandsfähigkeit des Energiesektors im Mittelpunkt. Jede Veränderung beim Sanktionsdruck kann deshalb sowohl die internationale Diplomatie als auch die Versorgungslage und die Kriegsfinanzierung beeinflussen.
Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene FragenEuronews: „Trump stoppt Sanktionspaket gegen Russland“ (17.10.2026)Der Beitrag bestätigt die Aussetzung des neuen Pakets kurz vor seinem Inkrafttreten und hebt die Begründung mit dem nationalen Interesse der USA hervor. Der Schwerpunkt liegt damit auf dem formalen Schritt der US-Regierung, während Selenskyjs Reaktion und die Folgen für die ukrainische Energieversorgung weniger im Mittelpunkt stehen.ZDFheute: „Trump setzt geplante Sanktionen gegen Russland aus“ (17.10.2026)Das ZDF beschreibt, dass die Strafmaßnahmen bis auf Weiteres ruhen.
Damit bestätigt der Artikel den Kern der Meldung, setzt aber einen anderen Akzent auf die vorläufige Dauer der Aussetzung und die außenpolitische Tragweite des US-Schritts.Übereinstimmend steht die Aussetzung der geplanten US-Maßnahmen im Zentrum. Unterschiede ergeben sich vor allem beim Schwerpunkt: Während Euronews den formalen Beschluss hervorhebt, betont ZDFheute den vorläufigen Charakter; offen bleibt, wie lange die Aussetzung gilt und wie Kongress und US-Regierung weiter verfahren.Anzeige | trading-house BörsenakademieKostenlose Trading-Webinare für PrivatanlegerLive lernen, live fragen.
Erfahrene Trader zeigen Dir ihre Strategien beim Handel mit Aktien, Indizes und Rohstoffen in Echtzeit und beantworten Deine Fragen direkt - zum Beispiel, wie Du Nachrichten wie diese für Deine Entscheidungen an der Börse richtig einordnest. 100 % kostenlos, live und interaktiv, jeden Mittwoch um 15:15 Uhr, von der trading-house Börsenakademie, die Privatanleger seit 28 Jahren ausbildet.Kostenlos zum nächsten Webinar anmelden