Oktoberfest: 52-jähriger Fahrgeschäft-Mitarbeiter stirbt nach Unfall
heute 06:12 Uhr, dts-nachrichtenagentur.de
Ein 52-jähriger Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts ist nach einem Betriebsunfall auf dem Münchner Oktoberfest gestorben. Die Kriminalpolizei ermittelt, während für die Fahrgäste nach bisherigen Erkenntnissen keine Gefahr bestand.
via dts Nachrichtenagentur
Auf dem Münchner Oktoberfest ist am Montag ein 52-jähriger serbischer Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts an den Folgen eines Betriebsunfalls gestorben.
Der Unfall ereignete sich gegen 21:50 Uhr auf der Theresienwiese.Mitarbeiter erliegt Verletzungen im KrankenhausDer Mann wurde nach dem Unfall zunächst schwer verletzt und von Rettungskräften in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Dort erlag er später seinen Verletzungen.Weitere Einzelheiten zum Hergang wurden zunächst nicht mitgeteilt. Die Ermittlungen vor Ort übernahm das Kommissariat 13 der Münchner Kriminalpolizei.Keine Gefahr für FahrgästeNach bisherigen Erkenntnissen bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Fahrgäste des betroffenen Fahrgeschäfts. Zeugen des Unfalls wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut.
Der tödliche Betriebsunfall ereignete sich während des Oktoberfests, das am Wochenende zuvor mit dem traditionellen Festbeginn gestartet war. Die Theresienwiese ist in dieser Zeit nicht nur ein stark frequentierter Publikumsort, sondern auch ein temporärer Arbeitsstandort mit zahlreichen Fahrgeschäften, Zelten, Versorgungsbetrieben und technischen Anlagen.Bei Fahrgeschäften gelten für die Sicherheit der Besucher umfangreiche Prüf- und Überwachungspflichten.
Dazu gehören die technische Abnahme vor der Inbetriebnahme sowie Kontrollen während des Festbetriebs. Diese Maßnahmen richten sich vor allem auf den Schutz der Fahrgäste; ein tödlicher Unfall eines Beschäftigten betrifft zusätzlich betriebliche Abläufe, Arbeitswege und die Einhaltung von Arbeitsschutzvorgaben.Ermittlungen sollen Unfallhergang klärenDie Ermittlungen des Kommissariats 13 müssen nun klären, wie es zu dem Betriebsunfall kam und welche technischen oder organisatorischen Umstände eine Rolle spielten.
Dazu gehören typischerweise die Sicherung des Unfallorts, die Befragung von Zeugen sowie die Untersuchung des betroffenen Fahrgeschäfts und möglicher Betriebsunterlagen.Für die Besucher hatte der Unfall nach den bisherigen Erkenntnissen keine unmittelbaren Folgen: Eine Gefahr für die Fahrgäste bestand zu keinem Zeitpunkt. Die Betreuung der Zeugen durch ein Kriseninterventionsteam zeigt zugleich, dass der Vorfall für anwesende Beschäftigte und Besucher psychisch belastend war.