16.10.2020 - 10:17 Uhr

Wirtschaftsaufschwung mit Windkraft in Europa

Der heute von WindEurope ver?ffentlichte Flagship-Report weist auf die gro?en M?glichkeiten der Windbranche in Europa f?r einen Wiederaufbau der durch die Coronapandemie geschw?chten Wirtschaft hin. Der Report zeigt: Setzt die Politik die zu den selbst gesteckten Zielen passenden Ma?nahmen beim Ausbau der Windkraft um, k?nnen die Arbeitspl?tze um 50 Prozent und der Beitrag zum BIP um 35 Prozent wachsen. Bleiben die Ziele politische Sonntagsreden, wird die Windbranche in Europa 20.000 Arbeitspl?tze verlieren. Auch die ?sterreichische Politik ist mit der Umsetzung des EAGs gefordert, die passenden Rahmenbedingungen f?r den Ausbau zu schaffen. "Derzeit reicht der Gesetzesentwurf nicht aus, dass die Ziele erreicht werden k?nnen und die Windbranche Arbeitspl?tze und heimische Wertsch?pfung zur Verf?gung stellen kann", so Stefan Moidl, Gesch?ftsf?hrer der IG Windkraft.

St. P?lten (pts017/16.10.2020/10:15) - Der heute von WindEurope ver?ffentlichte Flagship-Report weist auf die gro?en M?glichkeiten der Windbranche in Europa f?r einen Wiederaufbau der durch die Coronapandemie geschw?chten Wirtschaft hin. Der Report zeigt: Setzt die Politik die zu den selbst gesteckten Zielen passenden Ma?nahmen beim Ausbau der Windkraft um, k?nnen die Arbeitspl?tze um 50 Prozent und der Beitrag zum BIP um 35 Prozent wachsen. Bleiben die Ziele politische Sonntagsreden, wird die Windbranche in Europa 20.000 Arbeitspl?tze verlieren. Auch die ?sterreichische Politik ist mit der Umsetzung des EAGs gefordert, die passenden Rahmenbedingungen f?r den Ausbau zu schaffen. "Derzeit reicht der Gesetzesentwurf nicht aus, dass die Ziele erreicht werden k?nnen und die Windbranche Arbeitspl?tze und heimische Wertsch?pfung zur Verf?gung stellen kann", so Stefan Moidl, Gesch?ftsf?hrer der IG Windkraft.

Heute wurde von WindEurope, dem Dachverband der Windenergie in Europa, der Flagship-Report "Wind energy and economic recovery in Europe - How wind energy will put communities at the heart of the European recovery" pr?sentiert. Derzeit arbeiten 300.000 Personen in Europa in der Windbranche und diese steuert pro Jahr 37 Mrd. Euro zum BIP bei. Dar?ber hinaus flie?en 5 Mrd. Euro an Steuern in die europ?ischen Finanzministerien. Vom j?hrlichen Umsatzvolumen von 60 Mrd. Euro bleiben 65 Prozent an heimischer Wertsch?pfung in Europa. 42 Prozent aller Windkrafthersteller sind europ?isch. Von den gr??ten 10 Herstellern haben f?nf ihre Zentrale auf unserem Kontinent. Auch die Zulieferindustrie ist in Europa mit einem Umsatzvolumen von 13 Mrd. Euro stark vertreten. 31 Prozent aller Produktionsstandorte stehen in Europa. "Die Windbranche bringt so die Gewinne in den l?ndlichen Raum", bemerkt Giles Dickson, Gesch?ftsf?hrer von WindEurope. Wenn die Politik in Europa die Ma?nahmen umsetzt, die zu den selbstgesteckten Zielen passen, k?nnte die Windbranche bis 2030 450.000 Arbeitspl?tze bereitstellen und w?rde 50 Mrd. Euro zum BIP beitragen. "Vorausgesetzt die Regierungen setzen die n?tigen Ma?nahmen um. Wenn nicht, wird die Windbranche 20.000 Arbeitspl?tze verlieren", erkl?rt Dickson.

Gro?e bisher nicht genutzte Potentiale Dabei wird deutlich, dass die politischen Klimaschutzma?nahmen beim Ausbau der Windkraft in Europa bei weitem nicht ausreichen, um die bestehenden Ziele zu erreichen. Jedes Jahr m?ssten 21 GW Windkraftleistung bis 2030 hinzukommen. Derzeit sind es mit 12 GW pro Jahr 40 Prozent weniger. "Ziele allein machen noch keinen Klimaschutz", bemerkt Moidl: "Der Green New Deal auf europ?ischer Ebene muss den Ansto? geben, die enormen ungenutzten Potentiale der Windkraft in Europa zu erschlie?en. Dies bietet gro?e Chancen f?r Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Klimaschutz."

Politische Ambition in ?sterreich ist jetzt beim EAG gefragt In ?sterreich wird die Zukunft der Windkraft in den n?chsten Monaten entschieden. "Der derzeitige Entwurf des EAGs kann die Zukunft der Windkraft noch nicht sicherstellen", zeigt Moidl auf. Im bestehenden Entwurf des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG) ist mit 400 MW der j?hrliche Ausbau um 25 Prozent zu niedrig angesetzt. Um das ?sterreichische Ziel einer 100 prozentigen Stromversorgung aus erneuerbaren Energien bis 2030 erreichen zu k?nnen, bedarf es einen Windkraftausbau in den n?chsten 10 Jahren von 500 MW pro Jahr. "Jetzt ist die ?sterreichische Politik gefordert, die Steine, die derzeit am Weg der Energiewende liegen, aus dem Gesetz zu entfernen. Dann kann ?sterreich wieder eine Vorreiterrolle in Sachen Energiewende einnehmen und Arbeitspl?tze und heimische Wertsch?pfung sichern", so Moidl abschlie?end.

Zur gesamten Aussendung samt Flagship- Report von WindEurope: https://www.igwindkraft.at/?mdoc_id=1044829

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Aussender: IG WINDKRAFT Ansprechpartner: Mag. Evelyn Wei? Tel.: +43 (0)660/ 20 50 757 E-Mail: e.weiss@igwindkraft.at Website: www.igwindkraft.at

St. P?lten (pts017/16.10.2020/10:15)