15.02.2020 - 10:31 Uhr

VSV/Kolba: VW will österreichischen Geschädigten nichts zahlen

Wien - VSV wird prozessfinanzierte Individualklagen vermitteln Volkswagen (VW) hat den Verbraucherzentralen Bundesverband (vzbv) bei den Vergleichsgesprächen ausgetrickst und will nun Geschädigten, die sich bei der Musterfeststellungsklage angemeldet haben, direkt Zahlungen um die 15 Prozent des Kaufpreises anbieten. Doch VW will offenbar ...

Wien - VSV wird prozessfinanzierte Individualklagen vermitteln

Volkswagen (VW) hat den Verbraucherzentralen Bundesverband (vzbv) bei den Vergleichsgesprächen ausgetrickst und will nun Geschädigten, die sich bei der Musterfeststellungsklage angemeldet haben, direkt Zahlungen um die 15 Prozent des Kaufpreises anbieten.

Doch VW will offenbar den österreichischen und südtiroler Geschädigten nichts zahlen. Das war sichtlich auch mit dem vzbv bereits so ausgemacht.

Der vzbv hat nun angekündigt, die Musterfeststellungsklage gegen VW weiter fortzuführen und hofft auf einen baldigen nächsten Verhandlungstermin.

"Die österreichischen und südtiroler Geschädigten bleiben weiter Teilnehmer der Musterfeststellungsklage und ich gehe davon aus, dass da eine Haftung von VW festgestellt wird. Sollte VW dann Ausländern Zahlungen verweigern, wird der VSV mit Prozessfinanzierern individuelle Leistungsklagen gegen VW organisieren," sagt Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereines (VSV). "Wir werden VW sicher nicht mit solchen Trick billig davonkommen lassen!"

Kontakt:

Dr. Peter Kolba, Obmann des VSV, +43 660 2002437

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/131938/4521071 Verbraucherschutzverein