05.06.2018 - 11:10 Uhr

Sparen beim Online-Einkauf: Das sind die besten Methoden

Onlineshopping verzeichnet aus gutem Grund stetig wachsende Umsätze. Nicht nur lassen sich die verschiedensten Waren bestellen und bequem nach Hause liefern. Viele Produkte bekommt man außerdem günstiger als im stationären Einzelhandel - wenn man es geschickt anstellt.

Vorab: Nicht bei allen Produkten lässt sich im Internet sparen. Bücher sind in Deutschland zum Beispiel durch die Buchpreisbindung mit einem Festpreis versehen, den Händler nicht für ihre Kunden reduzieren dürfen - egal, ob Amazon, Thalia oder die kleine Buchhandlung um die Ecke. Die Lieferzeit ist in der Buchhandlung oft sogar kürzer als bei der Online-Bestellung: So kann ein bestelltes Buch in der Regel am nächsten Tag abgeholt werden, und das ohne Versandkosten.

Onlineshopping
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Bei vielen anderen Produkten jedoch gibt es online echte Preisvorteile. Wer beispielsweise eine neue abnehmbare Anhängerkupplung braucht, muss diese nicht beim Autohändler besorgen, sondern kann dazu einen Onlineshop wie bertelshofer.com besuchen. Dort sind die abnehmbaren Kupplungen teils um 30 Prozent oder mehr gegenüber der UVP reduziert. Ein Grund für günstigere Angebote im Netz ist, dass Mietkosten für die Ausstellungs- und Verkaufsfläche wegfallen, wenn der Anbieter keine stationären Geschäfte betreibt. Diese Ersparnis kann er zum Teil an seine Kunden weitergeben. Das gilt im Übrigen auch für Banken und andere Unternehmen, die zugunsten von Telefonservice auf Filialen verzichten.

Ein weiterer Grund für niedrigere Preise sind die schnellen Vergleichsmöglichkeiten im Netz. Sie erleichtern es dem Kunden, den günstigsten Anbieter und das am besten passende Produkt zu finden. Das sorgt für einen stärkeren Wettbewerb, in dem sich die Anbieter preislich gegenseitig unterbieten, um Kunden zu gewinnen.

Noch einfacher geht der Vergleich über spezielle Vergleichsportale, auf denen Anbieter bzw. Produkte direkt einander gegenübergestellt werden. Die Betreiber solcher Plattformen erhalten eine Provision für abgeschlossene Bestellungen und generieren Einnahmen durch Werbeanzeigen, die die gelisteten Hersteller schalten. Es gibt Vergleichsportale für spezifische Produkte wie Laptops, generische Seiten, die Preise von diversen Händlern für sämtliche Gegenstände listen, und solche, die sich auf Dienstleistungen wie Strom oder Versicherungen spezialisieren.

Die Nutzung von Cashback-Portalen ist eine weitere Sparmöglichkeit. Diese funktionieren ähnlich wie analoge Rabattkarten, etwa die Payback-Card oder die Deutschlandcard. Allerdings gibt es beim Einkauf über Cashback-Seiten oft höhere Rabatte, beispielsweise 3 oder 6 Prozent statt der üblichen 0,5 bis 1 Prozent, die man mit einer Rabattkarte erhält.

Um sie zu nutzen, meldet man sich an und tätigt seine Einkäufe über das Portal. Dabei hat man Zugriff auf alle Online-Shops, die mit dem Cashback-Portal kooperieren. Die meisten Prozente gibt es auf Kleidung; bei Elektronikartikeln sind die Ersparnisse etwas geringer. Wer über ein Cashback-Portal einkauft, zahlt zunächst den vollen Preis, bekommt den Rabatt aber entweder auf das Girokonto ausbezahlt oder er wird dem Kundenkonto gutgeschrieben. Bei einigen Anbietern wird das Geld erst dann überwiesen, wenn ein bestimmter Sparbetrag erreicht wurde.

Zu guter Letzt gibt es Gutscheincodes. Diese bekommt man bisweilen, wenn man ganz normal in einem Online-Shop oder bei einem Essens-Lieferdienst im Internet bestellt. Außerdem findet man aktuelle Rabattaktionen auf Seiten wie gutscheine.focus.de, mydealz.de oder sparwelt.de. Auf dem Portal groupon.de gibt es wiederum spezielle Angebote von Geschäften, Restaurants oder Hotels, die die Plattform für angemeldete Kunden ausgehandelt hat.


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