07.04.2021 - 13:33 Uhr

Karliczek: Innovative Medizintechnik verbessert die Gesundheitsversorgung in der Corona-Pandemie

Berlin - BMBF investiert weitere 20 Millionen Euro in verschiedene Vorhaben zur Medizintechnik und Diagnostik Im Rahmen des Fachprogramms Medizintechnik f?rdert das Bundesministerium f?r Bildung und Forschung (BMBF) die bessere Pr?vention und Versorgung bei epidemisch auftretenden Infektionen durch innovative Medizintechnik. Das Ministerium baut die laufende ...

Berlin - BMBF investiert weitere 20 Millionen Euro in verschiedene Vorhaben zur Medizintechnik und Diagnostik

Im Rahmen des Fachprogramms Medizintechnik f?rdert das Bundesministerium f?r Bildung und Forschung (BMBF) die bessere Pr?vention und Versorgung bei epidemisch auftretenden Infektionen durch innovative Medizintechnik. Das Ministerium baut die laufende F?rderung nach einer ersten F?rderrunde 2020 nun aus. Unterst?tzt werden f?r die n?chsten drei Jahre 19 Projekte, die den Einsatz von Medizintechnik insbesondere f?r eine bessere Versorgung von Covid-19-Patientinnen und -Patienten zum Ziel haben. Bei den Vorhaben soll es auch um den Schutz vor anderen Infektionskrankheiten gehen. Dazu erkl?rt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek:

"Die hohe Ansteckungsgefahr des SARS-CoV-2-Virus stellt f?r das Gesundheitswesen eine zentrale Herausforderung in der Corona-Pandemie dar. ?rztinnen und ?rzte und das pflegerische Personal brauchen daher jede m?gliche, auch technische Unterst?tzung, die ihren t?glichen Einsatz im Kampf gegen das Virus erleichtert und effektiver macht. Wir haben daher unsere laufenden F?rderma?nahmen aus dem letzten Jahr im Bereich der innovativen Medizintechnik nun noch einmal um 20 Millionen Euro erweitert. Ich freue mich, dass wir damit f?r die n?chsten drei Jahre weitere Verbundvorhaben von Medizintechnik-Unternehmen, Kliniken und Forschungseinrichtungen unterst?tzen k?nnen. Gerade auch kleine und mittlere Unternehmen haben an der Entwicklung von innovativer Medizintechnik einen gro?en Anteil. Sie haben wir bei unserer F?rderung daher besonders mit im Blick.

Ziel der unterschiedlichen Vorhaben ist es, innovative Medizintechnik zu entwickeln, die insbesondere die Behandlung von COVID-19-Patientinnen und Patienten verbessert und dem medizinischen Personal ein gr??eres Instrumentarium an technischer Unterst?tzung bereitstellt. Die inhaltliche Bandbreite der Vorhaben ist gro?: Sie reicht zum Beispiel vom Einsatz schonenderer Beatmungsger?te und -verfahren, ?ber innovative Luftentkeimungssysteme bis hin zu neuen digitalen Instrumenten zur Pandemiekontrolle. Besonders hoch ist auch der Bedarf an verbesserter Diagnostik. Daher sind Vorhaben auch auf schnelle und verl?ssliche Infektionsdiagnostika gerichtet.

Ich w?nsche allen Gef?rderten viel Erfolg und gutes Gelingen. Sie leisten f?r unser Gesundheitswesen einen wichtigen Beitrag."

Hintergrund:

Durch die gef?rderten Verbundprojekte sollen erfolgversprechende Produkt-, Prozess- oder Dienstleistungsinnovationen f?r die Pr?vention und Versorgung epidemisch auftretender Infektionskrankheiten erforscht und entwickelt werden. Gef?rdert werden Konsortien zwischen Medizintechnikunternehmen, der klinischen Versorgung, akademischen Institutionen und Einrichtungen der Versorgungsforschung.

Im Rahmen der F?rderma?nahmen wurden zwei Ausschreibungsrunden durchgef?hrt. Eine erste Auswahlrunde im letzten Jahr zielte auf Ma?nahmen, die kurzfristig in 2021 beziehungsweise bis Mitte 2022 realisiert werden k?nnen. Die nun in einer zweiten Runde ausgew?hlten weiteren Projekte sind auf Forschung und Entwicklung innerhalb der n?chsten drei Jahren angelegt. Sie er?ffnen auch ?ber die aktuelle Corona-Krise hinaus ein Optimierungspotential zur Bew?ltigung von epidemisch auftretenden Infektionskrankheiten.

Die Liste der Auswahlprojekte finden Sie unter diesem Link:

https://www.bmbf.de/files/Liste%20der%20Auswahlprojekte.pdf

Pressekontakt:

Pressestelle BMBF Postanschrift 11055 Berlin Tel.+49 30 1857-5050 Fax+49 30 1857-5551 mailto:presse@bmbf.bund.de

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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/67245/4883024 Bundesministerium f?r Bildung und Forschung