14.02.2020 - 12:46 Uhr

John Kerry: Die USA müssen die großen Probleme der Welt anerkennen

Bonn/München - Der ehemalige Außenminister der Vereinigten Staaten, John Kerry, ruft die USA dazu auf, sich wieder mehr am Weltgeschehen zu beteiligen. Donald Trump habe sich aus zahlreichen Verpflichtungen zurückgezogen, Verbündete vor den Kopf gestoßen und die Beziehungen zum Beispiel ...

Bonn/München - Der ehemalige Außenminister der Vereinigten Staaten, John Kerry, ruft die USA dazu auf, sich wieder mehr am Weltgeschehen zu beteiligen. Donald Trump habe sich aus zahlreichen Verpflichtungen zurückgezogen, Verbündete vor den Kopf gestoßen und die Beziehungen zum Beispiel zur Nato gestört. "Das ist nicht sehr hilfreich. Wir müssen uns zusammenfinden mit konstruktiven Ideen und müssen dann die großen Probleme der Welt angehen. Wenn die Vereinigten Staaten dabei nicht mitmachen und noch nicht einmal anerkennen, welches die großen Probleme dieser Welt sind, dann hat die Welt ein Problem, nicht nur wir", sagte Kerry im phoenix-Interview am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz.

Kerry sagte zudem, dass die Globalisierung viele Menschen abgehängt habe. Die Menschen hätten nicht den Eindruck, dass die Früchte des Welthandelssystems gleichmäßig und gerecht verteilt würden. "Die Reichen werden immer reicher und die Mittelschicht hat immer größere Probleme. Dies ist ein kritischer Augenblick. Man muss auf den Klimawandel reagieren, auf die Unzufriedenheit und den Ärger, der die Politik in vielen Ländern auch motiviert", so Kerry weiter.

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