28.05.2021 - 21:27 Uhr

Boris Palmer kritisiert Aussagen von Karl Lauterbach in der Corona-Krise-Katastrophenwarnungen

K?ln - Der T?binger Oberb?rgermeister Boris Palmer kritisiert ?u?erungen des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach in der Corona-Krise als ?berzogen. "Ich m?chte keinedunklen Motive unterstellen, aber es ist schon erkennbar, dass mit d?steren Szenarien und auch mit Angst versucht wurde, Verhalten zu ver?ndern", sagt ...

K?ln - Der T?binger Oberb?rgermeister Boris Palmer kritisiert ?u?erungen des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach in der Corona-Krise als ?berzogen. "Ich m?chte keinedunklen Motive unterstellen, aber es ist schon erkennbar, dass mit d?steren Szenarien und auch mit Angst versucht wurde, Verhalten zu ver?ndern", sagt er im Podcast "Die Wochentester" von "K?lner Stadt-Anzeiger" und "RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND)". "Diese Katastrophenwarnungen waren von Karl Lauterbach immer zu h?ren. Und wenn sie nicht eingetreten sind, hat er das Pr?ventionsparadox als Rechtfertigung herangezogen: 'Wenn ich nicht gewarnt h?tte, w?re es so schlimm gekommen'." Damit habe Lauterbach daf?r gesorgt, "immer Recht" zu behalten. "Entweder kam es schlimm, dann hatte er Recht. Oder es kam nicht schlimm, dann konnte er sagen: 'Nur weil ich Euch gewarnt habe, ist es nicht so schlimm gekommen. Das hat mich schon das ganze Jahr ?ber gest?rt. Ich habe mich h?ufig mit Lauterbach dar?ber gestritten, dass er immer die dunkle Seite als die wahrscheinliche dargestellt hat'." Seiner Meinung nach sei etwa das Inkrafttreten der Bundesnotbremse im April angesichts der Lage nicht mehr n?tig gewesen. Palmer r?umt aber ein, dass die Warnungen von Karl Lauterbach und anderen "sicher mit bester Absicht" erfolgt seien: "Aber das 'Team Sicherheit' hat die Instrumente benutzt, auch Angst einzujagen, um die Menschen zur Kooperation zu bringen."

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