01.04.2021 - 16:27 Uhr

Rechtsstreit um Das Boot: BGH folgt in wesentlichen Punkten dem WDR

K?ln - Der Bundesgerichtshof hat am heutigen Donnerstag (1.4.2021) im Verfahren um eine Nachverg?tung des Chefkameramanns des Films "Das Boot" das Urteil des OLG M?nchen aufgehoben und die Sache zur erneuten Entscheidung zur?ckverwiesen. Der WDR begr??t insbesondere die Begr?ndung des Gerichts, wonach die Rechnung ...

K?ln - Der Bundesgerichtshof hat am heutigen Donnerstag (1.4.2021) im Verfahren um eine Nachverg?tung des Chefkameramanns des Films "Das Boot" das Urteil des OLG M?nchen aufgehoben und die Sache zur erneuten Entscheidung zur?ckverwiesen. Der WDR begr??t insbesondere die Begr?ndung des Gerichts, wonach die Rechnung des OLG zu "astronomisch hohen Verg?tungsanspr?chen" f?hre. Die vom WDR und den im Parallelverfahren beklagten anderen ARD-Anstalten zu zahlende Nachverg?tung d?rfte damit niedriger ausfallen als vom Kl?ger erhofft.

Aus Sicht der im M?nchner Verfahren beklagten WDR, Bavaria und Eurovideo h?tte der seit 2008 andauernde Rechtsstreit durch Anwendung der am Markt etablierten Verg?tungsmodelle l?ngst beendet werden k?nnen. Bereits 2013 haben sich die Produzentenallianz, ver.di (mit Unterst?tzung weiterer Verb?nde von Filmschaffenden) und der Schauspielerverband BFFS auf den "Erg?nzungstarifvertrag Erl?sbeteiligung Kinofilm" geeinigt. Im Laufe des Revisionsverfahrens sind Gemeinsame Verg?tungsregeln (GVR) zwischen der ARD und den Drehbuchverb?nden f?r Auftragsproduktionen in Kraft getreten, die auf einem Schiedsspruch zwischen der ARD und dem Regieverband aufbauen. Diese Branchenvereinbarungen sehen Verg?tungsmodelle f?r die langfristige Nutzung erfolgreicher Film- und Fernsehproduktionen vor.

Auf Basis dieser Branchenregelungen haben sich ARD, Bavaria und Eurovideo mit den Schauspielern von "Das Boot" auf eine Pauschalverg?tung f?r die Vergangenheit und eine Gemeinsame Verg?tungsregel f?r die Zukunft verst?ndigt. Ein vergleichbares Angebot an Herrn Vacano blieb bislang unbeantwortet. Bereits 2014 hatte der Kl?ger ein auf den bestehenden Branchenl?sungen basierendes Vergleichsangebot nach langen Verhandlungen abgelehnt.

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