München richtet 2028 erneut das Champions-League-Finale aus
15.09.26 13:19 Uhr, dts-nachrichtenagentur.de
München wird nach 2025 bereits 2028 erneut Schauplatz des Champions-League-Finals. Die Uefa legte zugleich weitere Endspielorte fest und stellt die Nations League auf ein neues Ligensystem um.
via dts Nachrichtenagentur
Nach 2025 wird München bereits im Jahr 2028 erneut das Finale der Champions League ausrichten.
Das teilte die Uefa am Dienstag mit.Uefa vergibt Endspiele bis 2029Nach Angaben des europäischen Fußballverbandes hat das Uefa-Exekutivkomitee bei seiner Sitzung in Thessaloniki in Griechenland mehrere Austragungsorte für kommende Endspiele festgelegt. Das Champions-League-Finale 2029 soll demnach im Camp Nou in Barcelona ausgetragen werden.Europa- und Conference-League-Endspiele festgelegtAuch die Endspiele der Europa League für die Jahre 2028 und 2029 wurden vergeben.
Sie finden in Bukarest und Belgrad statt. Die Finals der Conference League werden in Turin und Budapest ausgetragen.Superpokal geht nach Amsterdam und AstanaFür den Uefa-Superpokal legte das Exekutivkomitee ebenfalls neue Standorte fest. Das Spiel findet 2027 in Amsterdam und 2028 in Astana statt.Nations League wird neu strukturiertDarüber hinaus genehmigte das Exekutivkomitee Änderungen am Auf- und Abstiegssystem der Nations League für die Saison 2026/27. Diese Anpassungen sollen einen reibungslosen Übergang zu einem neuen Konzept ermöglichen, bei dem ab der Ausgabe 2028/29 nur noch drei statt vier Ligen vorgesehen sind.
Die Entscheidung der Uefa, München nach 2025 bereits 2028 erneut zum Austragungsort des Champions-League-Finals zu machen, unterstreicht die Bedeutung der Stadt als einer der zentralen Fußballstandorte Europas. Die Allianz Arena gilt als modernes, international bewährtes Stadion mit hoher Kapazität und guter Infrastruktur, was sie für Endspiele der Königsklasse besonders attraktiv macht.Die weiteren Vergaben an Barcelona, Bukarest, Belgrad, Turin, Budapest, Amsterdam und Astana zeigen, dass die Uefa ihre großen Wettbewerbe weiterhin über den Kontinent verteilt, aber etablierte Fußballmetropolen mit neu oder modernisierten Arenen bevorzugt. Für die jeweiligen Städte und Verbände sind solche Endspiele wirtschaftlich relevant, weil sie zusätzliche Touristen, internationale Aufmerksamkeit und hohe Einnahmen im Veranstaltungs- und Dienstleistungssektor bringen.Europapokal-Finals als StandortfaktorFür München und den deutschen Fußballverband stärkt das erneute Finale die Position im europäischen Verbund. Die Stadt kann ihre Rolle als Gastgeber großer Turniere festigen und Erfahrungen aus dem Endspiel 2025 sowie der Europameisterschaft nutzen, um Logistik, Sicherheitskonzepte und Fanangebote weiter zu optimieren.
Gleichzeitig erhöht sich der Druck, Stadionumfeld und Verkehrsanbindung bis 2028 auf einem sehr hohen Niveau zu halten.Umbau der Nations LeagueDie genehmigten Änderungen am Auf- und Abstiegssystem der Nations League dienen dem Übergang zu einem neuen Format mit künftig drei statt vier Ligen.
Das deutet darauf hin, dass die Uefa den Wettbewerb straffen und die sportliche Attraktivität erhöhen will, etwa durch mehr Duelle auf vergleichbarem Niveau und klarere Auf- und Abstiegswege. Für Nationalverbände und Trainer bedeutet dies, ihre mittel- und langfristige Planung anzupassen, da sich Zahl und Qualität der Pflichtspiele im Rahmen der Nations League verändern wird.