Dunkle Wolken über Süddeutschland: Deutliche Unwetterwarnung vom Wetterdienst
heute 10:34 Uhr, dts-nachrichtenagentur.de
Der Deutsche Wetterdienst mahnt zur Vorsicht: Im Süden Deutschlands brauen sich heftige Gewitter zusammen.
via dts Nachrichtenagentur
Schon wieder zieht ein Gewittergürtel über Teile Süddeutschlands – diesmal besonders stark, wie der Deutsche Wetterdienst am Freitagmorgen meldet.
Wo es jetzt kritisch wird
Die Prognosen treffen vor allem Regionen in Baden-Württemberg und Bayern. Menschen dort sollen sich auf ungemütliches Wetter und mögliche Sturmbedingungen einstellen.
Besonders im Hochsommer, wenn die Luft ohnehin zu brodeln scheint, sind solche Vorhersagen noch einmal eine ganz eigene Kategorie Nervenkitzel.
Mögliche Folgen – nicht auf die leichte Schulter nehmen
Was das konkret bedeutet? Starke Böen können Bäume entwurzeln oder Dachziegel lose reißen – und das nicht nur im übertragenen Sinne. Schnell bilden sich auch in harmlos wirkenden Straßen kleine, aber tückische Bäche. Der DWD spricht sogar von Hagel, der Blechdächer zerbeulen und landwirtschaftliche Kulturen blitzschnell zerstören kann.
Blitzschlag und Stromausfälle
Nicht zu vergessen: Wenn Blitze einschlagen, kann es zu Schäden an Gebäuden, zu Bränden oder auch Stromausfällen kommen.
Die Warnung gilt zunächst bis Freitagmittag – von 10:05 Uhr bis 12:00 Uhr.
Offenes Ende – vielleicht kommt mehr
Allerdings, so die Wetterexperten, ist nicht ausgeschlossen, dass das Unwetter länger anhält oder sich weiter ausdehnt. Wer mag, kann fast das Donnergrollen schon hören.
Der Deutsche Wetterdienst warnt am Freitag konkret für die Zeitspanne von 10:05 bis 12:00 Uhr vor heftigen Gewittern in Teilen von Baden-Württemberg und Bayern. Erwartet werden Schäden durch Sturm, Hagel, Blitzschlag und sogar Überflutungen.
Freitagswetter bleibt gefährlich
Ein Augenmerk liegt auf herabfallenden Ästen, lokalen Überschwemmungen sowie Verkehrsbehinderungen. Je nach Entwicklung könnten weitere Warnungen notwendig werden, insbesondere wenn sich die Wetterlage verschärft. Nach neuen Medienberichten warnen Wetterexperten zudem vor sogenannten Superzellen, die lokal besonders heftige Unwetter bringen können – inzwischen greifen auch viele Städte auf Apps und Sofort-Meldesysteme zurück, um die Bevölkerung in Echtzeit zu warnen.
Ausbau der Warnsysteme
Nach aktuellen Berichten der letzten 48 Stunden setzen viele Kommunen verstärkt auf Warn-Apps wie NINA oder Katwarn, die im Notfall direkt aufs Smartphone Alarm schlagen.
Der DWD rät weiterhin, das Geschehen aufmerksam zu verfolgen, Fenster und Türen zu schließen und sich bei schweren Stürmen nicht ins Freie zu begeben.
Auch Rettungsdienste sind seit Donnerstagabend vielerorts in erhöhter Bereitschaft.