BMW fliegt sechs Maschinen mit Mitarbeitern nach Ungarn

heute 06:09 Uhr, dts-nachrichtenagentur.de

BMW unterstützt den Hochlauf seines neuen Werks in Debrecen mit Beschäftigten aus Deutschland. Die Einsätze sollen sowohl die ungarische Belegschaft qualifizieren als auch Wissen zurück in das internationale Produktionsnetzwerk bringen.

BMW (Archiv)
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via dts Nachrichtenagentur

BMW organisiert Einsätze für DebrecenMehrere Maschinen fliegen wöchentlich von München und Leipzig nach Debrecen.Allein in der vergangenen Woche gab es sechs Flüge aus den BMW-Städten nach Ungarn.Die mitreisenden BMW-Mitarbeiter sollen Beschäftigte im neuen Werk qualifizieren.BMW plant solche internationalen Einsätze beim Hochlauf neuer Werke und Produkte grundsätzlich ein.Der Münchner Autobauer fliegt Mitarbeiter aus deutschen Standorten nach Ungarn, um vor Ort Arbeiter zu qualifizieren.

Wöchentlich reisen Beschäftigte aus München und Leipzig nach Debrecen, um den Hochlauf des neuen BMW-Werks zu unterstützen.Sechs Flüge in einer WocheNach Plänen der Flughäfen München, Leipzig und Debrecen sind allein in der vergangenen Woche sechs Flüge aus den beiden deutschen BMW-Städten nach Ungarn gegangen. In den Maschinen saßen zahlreiche BMW-Mitarbeiter.Die Beschäftigten kommen regelmäßig aus bayerischen Standorten sowie aus Leipzig nach Ungarn. Ihr Einsatz ist auf die Unterstützung des neuen Standorts und die Qualifizierung der dortigen Arbeiter ausgerichtet.BMW verweist auf geplante AuslandseinsätzeBMW erklärte, der temporäre Einsatz internationaler Mitarbeiter beim Hochlauf neuer Werke oder Produkte sei grundsätzlich eingeplant. Die Intensität solcher Einsätze richte sich nach dem jeweiligen Reifegrad eines Standorts.Das Unternehmen verfolgt damit zwei Ziele: Die Belegschaft vor Ort soll qualifiziert und befähigt werden.

Zugleich soll Wissen aus dem neuen Werk in das Produktionsnetzwerk von BMW zurückfließen.Debrecen wird in das Produktionsnetz eingebundenDer regelmäßige Einsatz deutscher Mitarbeiter zeigt, dass BMW den ungarischen Standort organisatorisch eng mit den bestehenden Werken verbindet.

Die Unterstützung soll den Produktionsanlauf begleiten und den Aufbau eigenständiger Abläufe vor Ort fördern.
Der Aufbau des BMW-Standorts in Debrecen ist Teil der internationalen Produktionsstrategie des Münchner Konzerns. Bei neuen Fabriken werden Beschäftigte aus erfahrenen Werken eingesetzt, um Abläufe, Qualitätsstandards und technische Prozesse auf den neuen Standort zu übertragen.Für Debrecen hat dieser Wissenstransfer besondere Bedeutung, weil der Hochlauf eines Werks nicht nur Maschinen und Logistik, sondern auch eingespielte Arbeitsabläufe erfordert. Die vorübergehende Unterstützung aus München, Leipzig und weiteren deutschen Standorten verbindet deshalb zwei Ziele: Sie soll die ungarische Belegschaft für die Produktion befähigen und zugleich Erfahrungen aus dem neuen Werk in das übrige BMW-Netzwerk zurückführen.Einordnung des StandortaufbausDie regelmäßigen Flüge zeigen, dass BMW den Hochlauf grenzüberschreitend organisiert. Für die beteiligten deutschen Werke bedeutet das zusätzliche Abwesenheiten auf Zeit, während Debrecen schrittweise in die Produktionsstruktur integriert wird. Die Zahl der Flüge allein lässt jedoch keinen belastbaren Schluss auf die langfristige Beschäftigungsentwicklung an den deutschen Standorten zu.Für die Region Debrecen ist der Start des BMW-Werks mit Erwartungen an industrielle Arbeitsplätze, Zulieferer und den Ausbau der wirtschaftlichen Infrastruktur verbunden.

Für BMW wiederum wird entscheidend sein, wie schnell die lokale Belegschaft eigenständig arbeiten kann und wie stabil die Abläufe im Serienbetrieb funktionieren.Was die Einsätze bedeutenDie Unterstützung aus Deutschland dürfte mit zunehmender Reife des Standorts zurückgehen.

Gleichzeitig bleibt der Wissenstransfer zwischen den Werken ein dauerhaftes Element eines international vernetzten Produktionssystems.

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