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Tipps vom Vorgänger: Der neue Regierungssprecher Steffen Seibert muss nach Ansicht seines Vorgängers, Ex-Vizesprecher Thomas Steg, den Journalismus nicht gänzlich hinter sich lassen. Steg, der heute Politik- und Kommunikationsberater ist, sagte am Mittwoch im Deutschlandradio Kultur, der Job eines Regierungssprechers sei keine «berufliche Sackgasse». - zum Verkleinern klicken Bild: © ddp.de Vergrößern Tipps vom Vorgänger: Der neue Regierungssprecher Steffen Seibert muss nach Ansicht seines Vorgängers, Ex-Vizesprecher Thomas Steg, den Journalismus nicht gänzlich hinter sich lassen. Steg, der heute Politik- und Kommunikationsberater ist, sagte am Mittwoch im Deutschlandradio Kultur, der Job eines Regierungssprechers sei keine «berufliche Sackgasse».

Tipps vom Vorgänger

am 11.08.2010 Der neue Regierungssprecher Steffen Seibert muss nach Ansicht seines Vorgängers, Ex-Vizesprecher Thomas Steg, den Journalismus nicht gänzlich hinter sich lassen. Steg, der heute Politik- und Kommunikationsberater ist, sagte am Mittwoch im Deutschlandradio Kultur, der Job eines Regierungssprechers sei keine «berufliche Sackgasse».
Tipps vom Vorgänger: Der neue Regierungssprecher Steffen Seibert muss nach Ansicht seines Vorgängers, Ex-Vizesprecher Thomas Steg, den Journalismus nicht gänzlich hinter sich lassen. Steg, der heute Politik- und Kommunikationsberater ist, sagte am Mittwoch im Deutschlandradio Kultur, der Job eines Regierungssprechers sei keine «berufliche Sackgasse». - zum Verkleinern klicken
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Tipps vom Vorgänger: Der neue Regierungssprecher Steffen Seibert muss nach Ansicht seines Vorgängers, Ex-Vizesprecher Thomas Steg, den Journalismus nicht gänzlich hinter sich lassen. Steg, der heute Politik- und Kommunikationsberater ist, sagte am Mittwoch im Deutschlandradio Kultur, der Job eines Regierungssprechers sei keine «berufliche Sackgasse».

Sprecher könnten nach ihrer Zeit im Amt ins journalistische Geschäft zurückkehren, sollten aber gegenüber dem politischen Journalismus in Deutschland Distanz wahren und nicht als Kommentatoren auftreten. Er betonte: «Mit Bildschirmpräsenz habe ich schon größere Probleme. Vielleicht im Ausland eine schöne Korrespondentenstelle.»

Der Erfolg Seiberts werde davon abhängen, «wie schnell Angela Merkel und Steffen Seibert ein sehr enges, ein vertrauensvolles, ein offenes Verhältnis zueinander finden», sagte Steg. Er gehe davon aus, dass Merkel und Seibert wahrscheinlich ein oder zwei längere Gespräche miteinander geführt und in diesen Gesprächen eine «tiefe Grundsympathie» füreinander empfunden hätten.

Der frühere stellvertretende Sprecher von Merkel (CDU) und Gerhard Schröder (SPD) verwies darauf, dass es in der deutschen Geschichte fast dreimal so viele Regierungssprecher wie Kanzler gegeben habe - 23 Regierungssprecher und acht Kanzler. «Der Verschleiß in dem Amt ist sehr groß.» Aber auch die Freude am Job sei beträchtlich. «Ich glaube, es ist eine der interessantesten Funktionen in der Politik, weil man ganz nah an der Macht ist.» Steg betonte: «Man wird geschätzt als Stichwortgeber, als Berater, man lernt viele interessante Menschen kennen.»

Der bisherige ZDF-Nachrichtenmann Seibert trat am Mittwoch offiziell sein Amt als 25. Regierungssprecher in der Geschichte der Bundesrepublik an. Der 50-Jährige folgt auf Ulrich Wilhelm, der nach München zum Bayerischen Rundfunk als Intendant wechselt.

ddp





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