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Musik, Proteste und ein bisschen Drama bei den Grammys: Die diesjährigen Grammy-Verleihungen versprechen Höchstspannung. Musikalisch dürfte die Sonntagnacht (Ortszeit) in Los Angeles ganz im Zeichen der britischen Sängerin Adele stehen. Sie wurde gleich sechs Mal nominiert und tritt erstmals nach einer Operation an den Stimmbändern wieder auf. Außerdem feiern die Beach Boys ihr Comeback.
Musik, Proteste und ein bisschen Drama bei den Grammys
am 11.02.2012 Die diesjährigen Grammy-Verleihungen versprechen Höchstspannung. Musikalisch dürfte die Sonntagnacht (Ortszeit) in Los Angeles ganz im Zeichen der britischen Sängerin Adele stehen. Sie wurde gleich sechs Mal nominiert und tritt erstmals nach einer Operation an den Stimmbändern wieder auf. Außerdem feiern die Beach Boys ihr Comeback.
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Musik, Proteste und ein bisschen Drama bei den Grammys: Die diesjährigen Grammy-Verleihungen versprechen Höchstspannung. Musikalisch dürfte die Sonntagnacht (Ortszeit) in Los Angeles ganz im Zeichen der britischen Sängerin Adele stehen. Sie wurde gleich sechs Mal nominiert und tritt erstmals nach einer Operation an den Stimmbändern wieder auf. Außerdem feiern die Beach Boys ihr Comeback.
Los Angeles (dapd). Aufmerksamkeit ist auch Chris Brown und Rihanna gewiss, die erstmals, seit der Sänger seine damalige Freundin vor der Awards-Zeremonie 2009 verprügelte, wieder auf derselben Bühne stehen - allerdings nicht gemeinsam. Und eine Gruppe von Musikern will dagegen protestieren, dass es in diesem Jahr weniger Kategorien gibt.
Adele ist in allen Top-Kategorien mit dabei. Ihr Album '21' hat Chancen, zum besten des Jahres gekürt zu werden. Ihr Song 'Rolling in the Deep' ist in den Kategorien 'Bester Song' und 'Beste Aufnahme' nominiert. Konkurrenz bekommt sie von Durchstarter Bruno Mars und dessen Album 'Doo-Wops & Hooligans' und seinem Song 'Grenade'. Er und die Foo Fighters haben ebenfalls je sechs Nominierungen. Letztere sind mit ihrem Album 'Wasting Light' im Rennen. Auch Lady Gaga mit 'Born This Way' und Rihanna mit 'Loud' könnten den Preis für das beste Album des Jahres abräumen.
Kanye West geht mit den meisten Nominierungen ins Rennen
Die meisten Nominierungen hat allerdings Kanye West. Sieben Mal könnte der Rapper eine Trophäe mit nach Hause nehmen, darunter für 'All of the Lights' in der Kategorie 'Bester Song'. Doch sein hochgelobtes Album 'My Beautiful Dark Twisted Fantasy' und die Platte 'Watch the Throne', eine Zusammenarbeit mit Jay-Z, sind nicht unter den Nominierungen in der Kategorie 'Bestes Album'. Auch in der Königsklasse 'Aufnahme des Jahres' fehlt West.
Einer der Höhepunkte des Abends dürfte Adeles Auftritt werden. Die Engländerin musste ihre Tour absagen und einige Monate pausieren, weil sie Probleme mit der Stimme hatte. Doch auch David Guetta, Bruce Springsteen, Paul McCartney, Taylor Swift und Coldplay spielen.
Der Auftritt von Chris Brown wird nicht nur aus musikalischen Gründen mit Spannung erwartet. Er und seine damalige Freundin Rihanna erschienen vor drei Jahren nicht zu der Verleihung, da er sie kurz zuvor tätlich angegriffen und sich später dazu schuldig bekannt hatte. Brown bekam eine Bewährungsstrafe und durfte sich Rihanna nicht auf weniger als 90 Meter nähern. Doch die Verfügung wurde im vergangenen Jahr aufgehoben und somit kann sich Brown wieder auf denselben Musikveranstaltungen wie seine Ex-Freundin blicken lassen.
Neil Portnow, Präsident und Geschäftsführer der Recording Academy, die jährlich den international renommierten Musikpreis vergibt, findet nichts dabei. Sowohl Brown als auch Rihanna hätten ihren Platz bei der Veranstaltung, erklärte er. In der Tat war das vergangene Jahr für den jungen Sänger sehr erfolgreich.
Ein weiterer Höhepunkt der Grammy-Verleihung dürfte der Auftritt der Beach Boys werden, die nach Jahren wieder auf Tour gehen. Eigentlich wollte die Gruppe ihr Comeback bei der Show zur Verkündung der Grammy-Nominierten bekannt geben, was aber aus Termingründen nicht klappte.
Proteste am Rande der Veranstaltung erwartet
Dieses Jahr wurde die Zahl der Grammys von 109 auf 78 gekürzt, sehr zum Unmut von etlichen Musikern wie Herbie Hancock, Paul Simon und Carlos Santana. 'Ich weiß nicht, warum sie das getan haben. Es ist bedauerlich. Zur Zeit kürzt jeder alles', sagte Dave Grohl von den Foo Fighters in einem Interview im vergangenen Monat. 'Ich weiß nicht, warum sie so viele gestrichen haben.'
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