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Linke nominiert Frau für Köhler-Nachfolge: Die Linkspartei will eine eigene Kandidatin ins Rennen um die Nachfolge von Bundespräsident Horst Köhler schicken. Der geschäftsführende Bundesvorstand beschloss am Montag einhellig, eine weibliche Alternative zu den Kandidaten von Schwarz-Gelb und Rot-Grün, Christian Wulff und Joachim Gauck, aufzustellen, wie Linke-Chefin Gesine Lötzsch mitteilte.
Linke nominiert Frau für Köhler-Nachfolge
am 07.06.2010 Die Linkspartei will eine eigene Kandidatin ins Rennen um die Nachfolge von Bundespräsident Horst Köhler schicken. Der geschäftsführende Bundesvorstand beschloss am Montag einhellig, eine weibliche Alternative zu den Kandidaten von Schwarz-Gelb und Rot-Grün, Christian Wulff und Joachim Gauck, aufzustellen, wie Linke-Chefin Gesine Lötzsch mitteilte.
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Linke nominiert Frau für Köhler-Nachfolge: Die Linkspartei will eine eigene Kandidatin ins Rennen um die Nachfolge von Bundespräsident Horst Köhler schicken. Der geschäftsführende Bundesvorstand beschloss am Montag einhellig, eine weibliche Alternative zu den Kandidaten von Schwarz-Gelb und Rot-Grün, Christian Wulff und Joachim Gauck, aufzustellen, wie Linke-Chefin Gesine Lötzsch mitteilte.
Die Kandidatur soll am Dienstag noch mit der Bundestagsfraktion und den Spitzen der Landesverbände und Landtagsfraktionen der Linkspartei abgestimmt werden. Die mutmaßliche Kandidatin soll laut Lötzsch an der Sitzung teilnehmen und im Anschluss der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Lötzsch bedauerte, dass mit der Aufstellung Gaucks durch SPD und Grüne die Chance verpasst worden sei, «ein Zeichen für eine mögliche rot-rot-grüne Zusammenarbeit zu setzen». Beide Parteien hätten genau gewusst, dass Gauck für die Linkspartei nicht wählbar sei. Dadurch habe er «keinerlei Chancen», am 30. Juni in der Bundesversammlung gewählt zu werden, selbst wenn es einige Abweichler in den Reihen der Koalition geben sollte.
«Wir sind keine Partei zweiter Klasse», begründete Lötzsch die Kür einer eigenen Kandidatin für das höchste Staatsamt. Diese werde zu sozialen und Zukunftsfragen «mehr zu sagen haben als Herr Wulff und Herr Gauck zusammen».
Die Parteivorsitzende schloss indes nicht vollends aus, dass die Linke Gauck unterstützen könnte, wenn Wulff nicht auf Anhieb gewählt wird. Sie halte es für sehr wahrscheinlich, dass Wulff es bereits im ersten Wahlgang schafft. «Sollte es zu weiteren Wahlgängen kommen, wird sich die Delegation, wie das üblich ist, zusammensetzen und beraten», sagte Lötzsch.
ddp
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