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Freistaat - Millionenforderungen an Thüringen wegen Pilz-Pleite möglich: Auf den Freistaat Thüringen könnten im Zusammenhang mit der Pleite des CD-Herstellers Reiner Pilz noch immer Millionenforderungen zukommen. Wie der Hörfunksender MDR 1 Radio Thüringen am Sonntag in Erfurt berichtete, hat das Thüringer Oberlandesgericht (OLG) erneut über eine Klage des Insolvenzverwalters zu befinden. - zum Verkleinern klicken Bild: © ddp.de Vergrößern Freistaat - Millionenforderungen an Thüringen wegen Pilz-Pleite möglich: Auf den Freistaat Thüringen könnten im Zusammenhang mit der Pleite des CD-Herstellers Reiner Pilz noch immer Millionenforderungen zukommen. Wie der Hörfunksender MDR 1 Radio Thüringen am Sonntag in Erfurt berichtete, hat das Thüringer Oberlandesgericht (OLG) erneut über eine Klage des Insolvenzverwalters zu befinden.

Freistaat - Millionenforderungen an Thüringen wegen Pilz-Pleite möglich

Sonntag, 24.01.2010 | 17:03 Uhr Auf den Freistaat Thüringen könnten im Zusammenhang mit der Pleite des CD-Herstellers Reiner Pilz noch immer Millionenforderungen zukommen. Wie der Hörfunksender MDR 1 Radio Thüringen am Sonntag in Erfurt berichtete, hat das Thüringer Oberlandesgericht (OLG) erneut über eine Klage des Insolvenzverwalters zu befinden.
Freistaat - Millionenforderungen an Thüringen wegen Pilz-Pleite möglich: Auf den Freistaat Thüringen könnten im Zusammenhang mit der Pleite des CD-Herstellers Reiner Pilz noch immer Millionenforderungen zukommen. Wie der Hörfunksender MDR 1 Radio Thüringen am Sonntag in Erfurt berichtete, hat das Thüringer Oberlandesgericht (OLG) erneut über eine Klage des Insolvenzverwalters zu befinden. - zum Verkleinern klicken
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Freistaat - Millionenforderungen an Thüringen wegen Pilz-Pleite möglich: Auf den Freistaat Thüringen könnten im Zusammenhang mit der Pleite des CD-Herstellers Reiner Pilz noch immer Millionenforderungen zukommen. Wie der Hörfunksender MDR 1 Radio Thüringen am Sonntag in Erfurt berichtete, hat das Thüringer Oberlandesgericht (OLG) erneut über eine Klage des Insolvenzverwalters zu befinden.

Der Bundesgerichtshof hatte zuvor ein OLG-Urteil aufgehoben und nach Jena zurückverwiesen.

In diesem Urteil hatte das Oberlandesgericht Ende 2005 die landeseigene Thüringer Aufbaubank dazu verurteilt, über 14 Millionen Euro zu zahlen. Diese Summe war nach dem Urteil der Richter unrechtmäßig aus der Konkursmasse des damals vom Land übernommenen Pilz-Nachfolge-Unternehmens CDA genommen worden. Mit dem Geld war die CDA in Suhl neu gegründet worden. Auf Rückzahlung der Summe geklagt hatte der Insolvenzverwalter Michael Jaffé.

Er verhandele mit dem Land noch außergerichtlich über einen Vergleich, hieß es. Sollte es dazu kommen, dass das OLG sein Urteil von 2005 bestätigt, könnten auf das Land Thüringen weitere Forderungen von Gläubigern zukommen. Im Raum stünden Millionenbeträge in dreistelliger Höhe.

Die von Pilz geführte CD-Fabrik in Albrechts bei Suhl war noch zu DDR-Zeiten als erstes deutsch-deutsches Joint Venture begonnen worden. Bereits kurz nach der Inbetriebnahme war die Fabrik jedoch in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Rettungsversuche des Landes zwischen 1993 und 1995 waren erfolglos.

Jena (ddp-lth)





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