10.09.2021 - 16:00 Uhr

Die aktuell wichtigsten europäischen Börsen

In den europäischen Ländern gibt es rund 58 verschiedene. Es können drei Hauptgruppen unterschieden werden, die sich nach der Rolle der Finanzbörsen richten:

  • Frankreich, Belgien, die Schweiz, das Vereinigte Königreich und Luxemburg - in diesen Ländern spielen die Finanzbörsen eine große Rolle. Unter diesen Ländern ist die größte Börse im Vereinigten Königreich, etwas weniger in der Schweiz und in Deutschland. Bei den Investitionsgütern liegt die Schweiz dank des Zuflusses ausländischer Aktien an der Spitze. Was die Anleihen betrifft, so findet der größte Austausch in Deutschland statt, an zweiter Stelle steht das Vereinigte Königreich.
  • Italien, Österreich, Spanien, Finnland, Schweden und Norwegen sind mäßig wichtige Börsenplätze. In dieser Kategorie ist die Schweiz dank des Zustroms ausländischer Aktien führend.
  • Irland, Portugal und Griechenland haben nur einen geringen Einfluss auf den Aktienmarkt.

Die Börse in Großbritannien

Die Flagge von Großbritannien.
Die Flagge von Großbritannien.
Quelle: unsplash.com

Die britischen Börsen sind Teil der Kreditpolitik des Landes. Im Jahr 1967 wurden mehrere kleinere Börsen zu größeren Börsen in Glasgow, Manchester und anderen Städten zusammengelegt. Die London Stock Exchange (LSE) hebt sich von den anderen Börsen ab. Der offizielle Beginn des Austauschs wird auf das Jahr 1570 datiert. Die Idee zur Gründung der Königlichen Börse stammt von Thomas Gresham, dem Berater und Finanzagenten des Königs. Die britische Börse ist dem staatlichen Einfluss entzogen. An ihrer Spitze stehen 45 Personen, darunter ein Mitglied der Zentralbank, dessen Stimme jedoch kein Gewicht hat.

Die Börse in der Schweiz

Französische Flagge.
Schweizer Flagge mit einer Schweizer Landschaft im Hintergrund.
Quelle: unsplash.com

In der Schweiz gibt es 7 große Börsen, wobei Zürich an erster Stelle steht, gefolgt von Genf und Basel an zweiter und dritter Stelle. An allen drei Börsen gibt es ein Computersystem, das alle Abteilungen über die getätigten Abschlüsse informiert und auch der CFD-Handel findet an der Schweizer Börse statt. Es gibt sowohl den elektronischen als auch den mündlichen Handel. Der Hauptindex für alle drei Börsen ist der Swiss Performance Index, der auf dem Sekundärmarkt aktiv genutzt wird. Das Handelssystem gliedert sich in drei Teile: das offizielle System, das offizielle Parallelmarktsystem und den inoffiziellen Markt.

Die Börse in Frankreich

Schweizer Flagge mit einer Schweizer Landschaft im Hintergrund.
Französische Flagge.
Quelle: unsplash.com

In Frankreich gibt es 7 Börsen, unter denen die Pariser Börse hervorsticht. Napoleon leitete nach einer Reihe von Spekulationsvorfällen die Entwicklung der Börsen ein. Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft regelt alle Börsenaktivitäten und ernennt die Börsenmakler. Die Pariser Börse, "Bourse de Paris", ist nach der Londoner Börse die zweitgrößte Börse in Europa. Sie entstand im Jahr 2000 aus dem Zusammenschluss der Börsen von Brüssel, Amsterdam, Lissabon und Paris und erhielt den Namen "Euronext Paris". Es handelt sich um einen Markt für börsennotierte Aktien und Derivate. Der wichtigste Index ist der CAC 40. Der Trend geht weg von börsennotierten Aktien, die erstmals 1986 ausgegeben wurden, hin zu nicht börsennotierten Aktien, die heute rund 35 Prozent aller Aktien ausmachen. Als wichtigster Faktor, der die Kapitalisierung dauerhaft ankurbelt, wird das Privatisierungsprogramm für Teile des öffentlichen Sektors angesehen. Der Staat schafft einen zusätzlichen Investitionsanreiz, indem er die Steuern auf Dividenden senkt.

Fazit

Wir haben Ihnen in diesem Artikel einige der wichtigsten Börse aus Europa vorgestellt.  Wenn Ihr Interesse am Handel mit Wertpapieren geweckt wurde, dann können Sie probieren mithilfe von vielen seriösen Online-Broker bequem von Zuhause in den Handel einzusteigen.