22.05.2019 - 12:56 Uhr

BDI zum Forschungszulagen-Gesetz: Industrie sieht noch Verbesserungsbedarf

Berlin - Zum Beschluss des Forschungszulagen-Gesetzes im Bundeskabinett äußert sich BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang: "Industrie sieht noch Verbesserungsbedarf" - "Deutschland hat sich mehr als 40 Jahre Diskussion über die steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung erlaubt, während sie ...

Berlin - Zum Beschluss des Forschungszulagen-Gesetzes im Bundeskabinett äußert sich BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang: "Industrie sieht noch Verbesserungsbedarf"

- "Deutschland hat sich mehr als 40 Jahre Diskussion über die steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung erlaubt, während sie in fast allen OECD-Staaten längst Realität ist. Das ist ein Luxus, den wir uns hierzulande nicht allzu oft leisten sollten.

- Der BDI sieht Verbesserungsbedarf am Entwurf. Die Kosten für Auftragsforschung sollten dem Auftraggeber zugeordnet werden, weil vor allem kleine und mittlere Unternehmen ohne eigene Forschungs- und Entwicklungskapazitäten von der Förderung profitieren sollten. Langfristig muss das Fördervolumen wachsen, damit größere Anreize und stärkere gesamtwirtschaftliche Effekte entstehen.

- Das Antragsverfahren muss einfacher und kostengünstiger gestaltet werden. Im Vorschlag zur Vermeidung von Doppelförderung müssen steuerlich begünstigte Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie öffentlich geförderte Aktivitäten von Forschung und Entwicklung deutlicher voneinander getrennt werden. So lässt sich Doppelförderung vermeiden."

Die Stellungnahme der acht Verbände finden Sie hier.

https://bdi.eu/publikation/news/forschungszulagengesetz/

OTS: BDI Bundesverband der Deutschen Industrie newsroom: http://www.presseportal.de/nr/6570 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_6570.rss2

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