18.10.2020 - 06:37 Uhr

Sieben von zehn Jugendlichen in S?dafrika haben laut SOS-Kinderd?rfern keine Arbeit / Zuspitzung durch Corona-Ma?nahmen

Mehr SOS-Infos https://ots.de/NZvMWH Johannesburg - Sieben von zehn jungen Menschen in S?dafrika haben nach Angaben der SOS-Kinderd?rfer keine Arbeit. Das sei eine der h?chsten Jugendarbeitslosenquoten weltweit. "Die Situation ist katastrophal", sagt Lebo Phaweni, Sprecherin der Hilfsorganisation in S?dafrika. ...

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Johannesburg - Sieben von zehn jungen Menschen in S?dafrika haben nach Angaben der SOS-Kinderd?rfer keine Arbeit. Das sei eine der h?chsten Jugendarbeitslosenquoten weltweit. "Die Situation ist katastrophal", sagt Lebo Phaweni, Sprecherin der Hilfsorganisation in S?dafrika. Zwar seien laut offizieller Statistik nur 58 Prozent der 15 - 24-J?hrigen arbeitssuchend, aber es k?men etwa weitere 12 Prozent dazu, die sich erst gar nicht um einen Job bem?hten. "Sie sind desillusioniert, haben nach vielen vergeblichen Versuchen die Hoffnung aufgegeben oder sind so arm, dass sie nicht ?ber die Mittel verf?gen, sich zu bewerben", sagt Lebo Phaweni. Die schwarze Bev?lkerung sei ?berdurchschnittlich betroffen. Es sei zu bef?rchten, dass sich die Situation in der kommenden Zeit weiter verschlechtern werde.

Schon lange vor Beginn der Corona-Pandemie sei die Jugendarbeitslosigkeit in S?dafrika besorgniserregend hoch gewesen. Durch den Einbruch der Wirtschaft im Zuge der Corona-Ma?nahmen habe sich die Lage weiter zugespitzt. Zahlreiche Menschen h?tten ihren Job verloren, auch die Chancen f?r Jugendliche, ihre erste Anstellung zu erhalten, sei drastisch gesunken. Die Folgen seien vielf?ltig: "Unter den jungen Menschen macht sich Verzweiflung breit. Sie haben das Vertrauen in den Staat und die Wirtschaft verloren, Drogenmissbrauch und Gewalt nehmen zu", sagt Lebo Phaweni.

Es sei dringend notwendig, die jungen Menschen zielgenau auszubilden, damit sie die passenden F?higkeiten erwerben, die auf einem sich stark ver?ndernden Arbeitsmarkt gebraucht werden. Die Zukunft des Landes h?nge entscheidend davon ab, ob es gelinge, jungen Menschen echte Perspektiven zu bieten.

Die SOS-Kinderd?rfer helfen Jugendlichen in S?dafrika vielf?ltig beim Eintritt in die Berufswelt. An den SOS-Berufsbildungszentren erhalten sie eine Ausbildung; durch Trainings, Praktika und Coachings werden sie dabei unterst?tzt, auf dem Arbeitsmarkt Fu? zu fassen.

Pressekontakt:

F?r weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Boris Breyer Stellvertretender Pressesprecher SOS-Kinderd?rfer weltweit Tel.: 089/179 14-287 E-Mail: mailto:boris.breyer@sos-kd.org http://www.sos-kinderdoerfer.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/1658/4736950 SOS-Kinderd?rfer weltweit