14.06.2019 - 20:21 Uhr

Polizeipräsidium Konstanz / Berichtigung zur Pressemeldung - ...

Berichtigung zur Pressemeldung - Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Konstanz - -- Konstanz

Entgegen unserer gestrigen Pressemitteilung sprang nicht der Taxifahrer auf die Motorhaube, sondern sein Fahrgast, der 30-jährige Ex-Lebensgefährte der Frau. Dieser hatte den Taxifahrer angewiesen, dem Pkw seiner Ex-Freundin zu folgen.

Konstanz (ots) - Nicht schlecht staunten Beamte des Polizeireviers, als sie in der Nacht zum heutigen Donnerstag gegen 00.50 Uhr auf der Motorhaube des fahrenden Pkw einer 26-jährigen Frau am Zähringerplatz einen 30-jährigen Mann liegen sahen. Die Autofahrerin hatte zuvor die Polizei über Notruf verständigt, als sie mit ihrer Begleiterin auf der Wollmatinger Straße fuhr und dabei offensichtlich von einem Taxifahrer verfolgt wurde. Beim Versuch, bei langsamer Fahrt das Kennzeichen des Fahrzeuges abzulesen, überholte der zunächst Unbekannte und hielt vor dem Auto der Frau an. Beim Aussteigen erkannte die 26-Jährige sofort, dass es sich bei dem Taxifahrer um ihren Ex-Freund handelt, der sie bereits vor Mitternacht zu Hause belästigt hatte. Nachdem es dem 30-Jährigen nicht gelang, die Fahrertür des Pkw zu öffnen, schlug er gegen die Seitenscheibe, um dann vor das Auto zu gehen und auf die Motorhaube zu springen. Wie die 26-Jährige schilderte, sei sie aus Angst langsam losgefahren, woraufhin ihr Ex-Freund mit dem Ellenbogen und den Füßen auf die Windschutzscheibe einwirkte, bis diese brach. Als die Autofahrerin deshalb erst rückwärtsfuhr, dann stoppte und wieder nach vorne beschleunigte und in Schlangenlinien fuhr, hielt sich der 30-Jährige am Pkw fest, bis die Frau beim Erkennen des Streifenwagens am Zähringerplatz anhielt. Der Mann sprang sofort von der Motorhaube herunter, schrie seine Ex-Freundin und deren Begleiterin an, konnte aber von den Polizisten rasch und ohne Gegenwehr in Gewahrsam genommen werden. Sowohl gegen den 30-Jährigen als auch die 26-jährige Autofahrerin ermittelt die Polizei nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

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