16.08.2021 - 17:50 Uhr

Off-Road: Ein Hobby das kostet

Bei der Wahl des eigenen Hobbys geht es in erster Linie um Interesse und die Möglichkeit, es auszuleben. Erst in zweiter Linie beschäftigt man sich mit den Kosten, die auf einen zukommen. Braucht man eine spezielle Ausrüstung? Muss man irgendwo Mitglied sein? Werden große Wegstrecken zurückgelegt, damit man seinem Hobby nachkommen kann? Wer sich für Off-Road interessiert, der muss von Anfang an wissen, dass man dafür ein gewisses Budget benötigt.

 
Quelle: pixabay.com

Dabei kommen verschiedene Faktoren zusammen. Zunächst einmal braucht man ein geeignetes Fahrzeug. Oder man muss sich zumindest eines ausleihen. Weil es sich dabei aber nicht um Autos von der Stange handelt, ist man beim Erwerb schnell einige Tausend Euro los. Selbst dann, wenn man sich ein älteres und gebrauchtes Modell kauft. Nicht unterschätzen darf man auch die laufenden Kosten. Es müssen Steuern und Versicherung bezahlt werden. Der Benzinverbrauch liegt auch deutlich über dem Verbrauch sparsamer Autos, die für den Alltag damit viel besser geeignet sind. Das ist der Grund, warum die meisten Off-Road-Fans zwei Autos haben. Eines für die Straße und eines für das Gelände.

Der zweite Faktor sind geeignete Strecken, um abseits der Straße fahren zu können. Nicht jeder hat das Glück, in direkter Nachbarschaft schöne und herausfordernde Off-Road-Strecken vorzufinden. Viele Fans verbinden deshalb ihren Urlaub damit, zu beliebten Zielen in den Bergen zu fahren und ihr Fahrzeug dort im Gelände zu testen. Dies ist wiederum erneut mit Kosten für Unterkunft und Kraftstoff verbunden. Wenn die Familie das eigene Hobby nicht teilt, fallen weitere Ausgaben für ein alternatives Freizeitprogramm an.

Die Finanzierung des Hobbys: Ansparen oder Finanzieren?

Das kostenintensive Hobby setzt also entweder ein angespartes Budget voraus oder die Aufnahme eines Kredites. Letzteres sollte man niemals vorschnell machen, sondern zunächst einen Vergleich der Konditionen verschiedener Anbieter vornehmen. Im Internet geht das ganz bequem und einfach, zum Beispiel bei matchbanker.de. Dort werden die Zinssätze verschiedener Anbieter übersichtlich dargestellt. Bei der Entscheidung für einen Finanzierungspartner kann man dadurch sehr viel Zeit sparen. Zeit, die man stattdessen in sein Hobby stecken kann.

Gerade bei sehr teuren Hobbys ist es nicht so einfach sich das nötige Kleingeld zusammenzusparen. Bei der Anschaffung eines Off-Road-Fahrzeugs erhält man zudem einen Wert. Dieser steht dem offenen Kreditbetrag immer gegenüber. Im Idealfall lässt sich der Kredit jederzeit durch den Verkauf des Fahrzeugs zurückführen. Es ergibt nämlich keinen Sinn 10 Jahre darauf hinzusparen, um endlich mit seinem Hobby beginnen zu können. Allerdings sollte man auch erste Erfahrungen als Mitfahrer oder mit einem geliehenen Fahrzeug machen, bevor man eine mehrstellige Summe für ein Off-Road-Fahrzeug ausgibt.

Das Budget bestimmt die Möglichkeiten

Geht es nur ab und zu in die heimische Bergwelt in der näheren Umgebung, dann sind die Folgekosten überschaubar. Soll es eine Fahrt durch die isländische Wildnis sein, braucht man zusätzlich ein gutes Reisebudget zur Erfüllung dieses Traums. Wen es eher Richtung Süden zieht, der findet bereits im Alpenvorland Ziele für ausgiebige Off-Road-Touren. Das ultimative Erlebnis ist es sicherlich, wenn man gleich vor Ort übernachten kann. Mit einem Camper, der auch abseits der Straße zurechtkommt, kann man an ruhigen und abgeschiedenen Orten übernachten. Die Bordküche sorgt für die Verpflegung. Mehr Abenteuer geht fast nicht.

Im Gegenzug für die Annehmlichkeiten eines geländegängigen Campers muss man natürlich auf die Sportlichkeit verzichten. Sprünge über Hügel und rasantes Beschleunigen sind nicht die Fahreigenschaften, durch die sich diese Fahrzeugklasse auszeichnet. Das ist aber auch das Schöne an dem Hobby Off-Road. Es gibt so verschiedene Möglichkeiten dieses Hobby auszuleben, dass für jeden etwas dabei ist. Für Camping an entlegenen Orten lässt sich wahrscheinlich auch die Partnerin begeistern. Für ein Autorennen durch die nordafrikanische Wüste wohl eher nicht.

 
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Es muss nicht gleich ein eigenes Fahrzeug sein

Die Anzahl der Angebote abseits der Straße mit Geländefahrzeugen zu fahren, wächst. Für viele ist es ein Kindheitstraum, sich durch unwegiges Gelände zu manövrieren. Um das einmal auszuprobieren, gibt es Anbieter, die stunden- oder tageweise Off-Road-Fahrzeuge vermieten. Meistens gibt es auch gleich eine eigens dafür präparierte Strecke, die auch für Anfänger geeignet ist. Das sind ideale Bedingungen, um sich an das Thema Off-Road heranzutasten. Bei den meisten wird die Begeisterung, wenn sie selbst hinter dem Steuer sitzen, nur größer werden.

Auch eine Reise zu einem professionellen Off-Road-Rennen oder einem Treffen von Gleichgesinnten ist ein vergleichsweise günstiger Start in dieses Hobby. Man sollte sich nämlich wirklich sicher sein, bevor man einen Kaufvertrag für das eigene Fahrzeug unterschreibt. Das schließt auch eine gründliche Recherche zu den unterschiedlichen Fahrzeugklassen und deren Besonderheiten mit ein. Insbesondere dann, wenn es sich zeitgleich auch um im Straßenverkehr zugelassene Fahrzeuge handelt.