Lexikon

Duration (duration)

Allgemein der Zeitraum, den ein Investor (im Mittel gerechnet) bis zum Erhalt der Rückflüsse aus der Anlage warten muss, manchmal auch durchschnittliche Kapitalbindungsdauer, ökonomische Laufzeit, mittlere Fälligkeit, durchschnittliche Selbstliquidationsperiode und mittlere Restbindungsdauer genannt

Allgemein der Zeitraum, den ein Investor (im Mittel gerechnet) bis zum Erhalt der Rückflüsse aus der Anlage warten muss, manchmal auch durchschnittliche Kapitalbindungsdauer, ökonomische Laufzeit, mittlere Fälligkeit, durchschnittliche Selbstliquidationsperiode und mittlere Restbindungsdauer genannt. Bindungsdauer des in einem festverzinslichen Wertpapier oder Wertpapiervermögen angelegten Kapitals. Die Duration ist kürzer als die Restlaufzeit, bedingt durch zwischenzeitliche Zinszahlungen auf das angelegte Kapital. -Bei sinkendem Zinsniveau besteht ein Anreiz, Papiere mit möglichst langer Restlaufzeit in das Portfolio zu holen. Denn sie verbuchen überproportionale Kursgewinne bei fallenden Renditen. Gewichtete durchschnittliche Laufzeit aller Zahlungen (Zins, Rückzahlung) eines festverzinslichen Wertpapiers. Die rechnerisch ermittelte Restlaufzeit einer Schuldverschreibung. Bei einer Rendite-Änderung um plus ein Prozent fällt der Kurs der Obligation um den Betrag der Duration. Siehe Kreditrisiko- Arbitrage, Laufzeitenrisiko, Zinsänderungsrisiko. Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Oktober 2006, S. 41 (in Bezug auf inflationsindexierte Staatsanleihen).

© Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen

Buchstabe D


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