Lexikon

Ausgabenquote, öffentliche (public expenditure quota)

Der Anteil der staatlichen Ausgaben am Bruttoinlandprodukt, gemessen zu laufenden Preisen und nach bestimmten Regeln (der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung) ermittelt

Der Anteil der staatlichen Ausgaben am Bruttoinlandprodukt, gemessen zu laufenden Preisen und nach bestimmten Regeln (der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung) ermittelt. Je höher die Ausgabenquote, desto enger ist der von den Marktkräften geordnete Teil der Volkswirtschaft und desto stärker wird der Finanzsektor dadurch beeinträchtigt und die Geldpolitik behindert. Siehe Defizitquote, Finanzbremse, Finanzreferendum, Finanzpolitik, Haushaltsdefizit, Kreditsperre, Nachhaltigkeit, Schuldenquote, staatliche, Sozialstaat-Falle, Stabilitäts-und Wachstumspakt, Steuerlastquote, Sunset-Vorbehalt, Tragfähigkeit öffentlicher Finanzen, Wagnersches Gesetz. Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom April 2005, S. 23 ff. (ausführliche Erläuterungen), Monatsbericht der EZB vom Oktober 2006, S. 58 (Projektion bis 2050, unterteilt auch nach einzelnen Ausgabesektoren und Ländern).

© Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen

Buchstabe A


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