Futures
Ein Terminkontraktgeschäft = Futures-Kontrakt ("futures contract", kurz: Future; von engl. "future" = Zukunft) stellt rechtlich eine gegenseitig bindende Vereinbarung zweier Vertragspartnern dar, einen qualitativ genau bestimmten Vertragsgegenstand, den so genannten Basiswert (= underlying), z.B. Waren, Devisen, Aktienindizes, Zinstitel oder sonstige Verfügungsrechte, in einer ganz bestimmten Quantität (= konstante Menge an Gütern bzw. Wert des Kontraktumfangs, Terminkontraktbetrag, Kontrakteinheit, Kontraktvolumen) zu einem im Voraus festgelegten Zeitpunkt in der Zukunft (= "Termin") zu einem konkreten, bereits bei Vertragsabschluss festgelegten Preis (= Futureskurs, Futures-Preis, Abschlusspreis) zu liefern (= Verkauf des Futures => Short-Position) bzw. abzunehmen und zu bezahlen (= Kauf des Futures => Long-Position) oder einen Barausgleich vorzunehmen.
Futures zählt man folglich nicht zu den Wertpapieren, sondern zu den normierten Verträgen (Finanzkontrakte, allgemein: Verfügungsrechte). Sie werden an dafür spezialisierten Börsen, den Terminbörsen, notiert und ausgehandelt. Im Gegensatz zu den individuell ausgestalteten Termingeschäften (= Zeitgeschäfte, also Termingeschäfte wie etwa Forwards oder Forward Rate Agreements, kurz: FRAs) sind Terminkontraktgeschäfte (= Futures) also durch Standardverträge begründete und börslich gehandelte Verfügungsrechte über zukünftige Leistungen.
Für Futures ist fernerhin kennzeichnend, dass zwischenzeitlich anfallende Gewinne oder Verluste aus Marktwertänderungen des Kontrakts börsentäglich über eine spezielle Verrechnungsstelle finanziell abgerechnet werden (= Prinzip des marking to market).
Bei Abschluss von Futures-Kontrakten werden Leistung und Gegenleistung demzufolge nicht Zug-um-Zug getauscht (wie bei einem Direktgeschäft üblich), sondern im Voraus für einen späteren Termin vereinbart. Zwischen Vertragsabschluss (Verpflichtungsgeschäft) und Erfüllungsgeschäft von Futures liegen gewöhnlich mehrere Tage, oft Wochen oder Monate. Prompte Lieferung (= Direktgeschäft, "spot contract") wird im Börsenhandel gewöhnlich Kassageschäft genannt, bei Geschäften mit vereinheitlichter physischer Handelsware bezeichnet man sie als Spotgeschäft.
Der Abschluss eines Futures eröffnet keine rechtsgültige Vereinbarung zwischen den anfänglichen Parteien. Mit der Einigung tritt vielmehr die Clearingstelle der Terminbörse als direkte Gegenpartei beider Seiten in das Geschäft ein. Hierdurch fällt das Risiko der Kreditwürdigkeit weg, erscheint doch die Bonität der Clearingstelle unbedenklich.
Aus der Sicht eines Traders ist ein Future eine vertraglich bindende und zeitlich genau befristete Wette auf den Kurs des Futures. Aus künftigen Kursbewegungen erwirtschaftete Gewinne werden börsentäglich vergütet, auflaufende Verluste sind börsentäglich zu begleichen. Viele dieser Wetten sehen zum Ende der Wettfrist eine Verpflichtung zur Lieferung (bei Verkauf des Futures = Short-Position) bzw. zur Abnahme und Bezahlung (bei Kauf des Futures = Long-Position) eines in Art und Menge genau bestimmten marktüblichen Vertragsgegenstandes vor, wie etwa 5000 Büschel Sojabohnen, 10.000 Mio. britische thermischen Einheiten Gas, Bundesanleihen im Wert von nominal 100.000 €, oder einen Barausgleich.
Der Wettende kann während der vorher festgelegten Laufzeit der Wette seine laufende Wette durch eine Gegenwette (das so genannte Gegengeschäft) jederzeit wieder beenden. Mit der Gegenwette erfolgt eine letztmalige finanzielle Ausgleichszahlung abhängig vom Ergebnis als Gutschrift oder Belastung des zugeordneten Verrechnungskontos. Die Clearingstelle ist auch mit einem Buchmacher vergleichbar, der den Wetteinsatz (die so genannte Margin) entgegennimmt. Ein möglicher Wettverlust ist beim Handel von Futures jedoch (jedenfalls vom Prinzip her) nicht auf die Margin begrenzt.
Die trading-house.net AG bietet seit 1999 kostenfreie Tagesseminare zum Handel mit Aktien, Währungen (FOREX), Futures und CFD`s sowie zu automatischen Handelssystemen an. Im Rahmen der Roadshow findet das Infoseminar bundesweit in fast allen deutschen Großstädten statt.
Futures zählt man folglich nicht zu den Wertpapieren, sondern zu den normierten Verträgen (Finanzkontrakte, allgemein: Verfügungsrechte). Sie werden an dafür spezialisierten Börsen, den Terminbörsen, notiert und ausgehandelt. Im Gegensatz zu den individuell ausgestalteten Termingeschäften (= Zeitgeschäfte, also Termingeschäfte wie etwa Forwards oder Forward Rate Agreements, kurz: FRAs) sind Terminkontraktgeschäfte (= Futures) also durch Standardverträge begründete und börslich gehandelte Verfügungsrechte über zukünftige Leistungen.
Für Futures ist fernerhin kennzeichnend, dass zwischenzeitlich anfallende Gewinne oder Verluste aus Marktwertänderungen des Kontrakts börsentäglich über eine spezielle Verrechnungsstelle finanziell abgerechnet werden (= Prinzip des marking to market).
Bei Abschluss von Futures-Kontrakten werden Leistung und Gegenleistung demzufolge nicht Zug-um-Zug getauscht (wie bei einem Direktgeschäft üblich), sondern im Voraus für einen späteren Termin vereinbart. Zwischen Vertragsabschluss (Verpflichtungsgeschäft) und Erfüllungsgeschäft von Futures liegen gewöhnlich mehrere Tage, oft Wochen oder Monate. Prompte Lieferung (= Direktgeschäft, "spot contract") wird im Börsenhandel gewöhnlich Kassageschäft genannt, bei Geschäften mit vereinheitlichter physischer Handelsware bezeichnet man sie als Spotgeschäft.
Der Abschluss eines Futures eröffnet keine rechtsgültige Vereinbarung zwischen den anfänglichen Parteien. Mit der Einigung tritt vielmehr die Clearingstelle der Terminbörse als direkte Gegenpartei beider Seiten in das Geschäft ein. Hierdurch fällt das Risiko der Kreditwürdigkeit weg, erscheint doch die Bonität der Clearingstelle unbedenklich.
Aus der Sicht eines Traders ist ein Future eine vertraglich bindende und zeitlich genau befristete Wette auf den Kurs des Futures. Aus künftigen Kursbewegungen erwirtschaftete Gewinne werden börsentäglich vergütet, auflaufende Verluste sind börsentäglich zu begleichen. Viele dieser Wetten sehen zum Ende der Wettfrist eine Verpflichtung zur Lieferung (bei Verkauf des Futures = Short-Position) bzw. zur Abnahme und Bezahlung (bei Kauf des Futures = Long-Position) eines in Art und Menge genau bestimmten marktüblichen Vertragsgegenstandes vor, wie etwa 5000 Büschel Sojabohnen, 10.000 Mio. britische thermischen Einheiten Gas, Bundesanleihen im Wert von nominal 100.000 €, oder einen Barausgleich.
Der Wettende kann während der vorher festgelegten Laufzeit der Wette seine laufende Wette durch eine Gegenwette (das so genannte Gegengeschäft) jederzeit wieder beenden. Mit der Gegenwette erfolgt eine letztmalige finanzielle Ausgleichszahlung abhängig vom Ergebnis als Gutschrift oder Belastung des zugeordneten Verrechnungskontos. Die Clearingstelle ist auch mit einem Buchmacher vergleichbar, der den Wetteinsatz (die so genannte Margin) entgegennimmt. Ein möglicher Wettverlust ist beim Handel von Futures jedoch (jedenfalls vom Prinzip her) nicht auf die Margin begrenzt.
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Freikaufgeld auch Lösegeld und Ranziongeld
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(outside capital, debts) -
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(foreign currency transacti... -
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(foreign currency account) -
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(und so auch im Deutschen g... -
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Fruktifizierung
(fructification) -
Frühwarnsysteme
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Fräuleingeld
([princess bridal] trousseau) -
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(im Deutschen oft auch Dach... -
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(fundamental analysis) -
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Fundraising auch Fund-Raising
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Furtgeld
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Fussgeld
(pedestrian entrance fee; s... -
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Futures
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Futures Chartanalyse
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Futures Fonds
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Futures Hebel
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Futures Margin
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Futures Markttechnik
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Futures Money Management
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Futures Orderarten
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Futures-Märkte
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Fünfhunderter-Regel
(five hundred principle) -
Fährgeld
(ferry fee) -
Fälligkeit
(maturity) -
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(maturity factoring) -
Fälligkeitsgliederung
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Fälligkeitstag
(maturity date) -
Fälschungssicherung
(counterprofileration of co...
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