Wacker Chemie verdient wegen Preisverfall drei Viertel weniger: Allerdings ziehe die Nachfrage nach dem schwachen Schlussquartal 2011 wieder deutlich an - zum Verkleinern klicken Bild: © dowjones.com Vergrößern Wacker Chemie verdient wegen Preisverfall drei Viertel weniger: Allerdings ziehe die Nachfrage nach dem schwachen Schlussquartal 2011 wieder deutlich an

Wacker Chemie verdient wegen Preisverfall drei Viertel weniger

am 25.05.2012 Allerdings ziehe die Nachfrage nach dem schwachen Schlussquartal 2011 wieder deutlich an
Wacker Chemie verdient wegen Preisverfall drei Viertel weniger: Allerdings ziehe die Nachfrage nach dem schwachen Schlussquartal 2011 wieder deutlich an - zum Verkleinern klicken
Bild: © dowjones.com
Wacker Chemie verdient wegen Preisverfall drei Viertel weniger: Allerdings ziehe die Nachfrage nach dem schwachen Schlussquartal 2011 wieder deutlich an

DJ Wacker Chemie verdient wegen Preisverfall drei Viertel weniger MÜNCHEN (Dow Jones) Der Spezialchemiekonzern Wacker Chemie hat im ersten Quartal gut drei Viertel weniger verdient. Der Preisverfall bei Polysilicium für die Solarindustrie habe in der Ertragsentwicklung des Geschäftsbereichs deutliche Spuren hinterlassen, teilte der MDAX-Konzern mit. Allerdings ziehe die Nachfrage nach dem schwachen Schlussquartal 2011 wieder deutlich an. Die Jahresprognose bekräftigte das Unternehmen. Der Nettogewinn brach auf 40 Millionen Euro von 168 Millionen Euro ein, das operative Ergebnis EBITDA ging um 30 Prozent auf 211,8 Millionen Euro zurück. Beide Ertragsziffern trafen die Analystenprognosen. Der Umsatz sank um fast 8 Prozent auf 1,19 Milliarden Euro, Analysten hatten etwas weniger erwartet. Getrieben wurde die Umsatzentwicklung vor allem durch höhere Absatzmengen, während die niedrigeren Preise - und infolge dessen geringere Margen - belasteten. Bereits Ende April hatte Wacker mitgeteilt, die Nachfrage nach Polysilizium habe sich in den ersten Monaten des Jahres "deutlich belebt". Die Absatzmengen im ersten Quartal lagen um knapp die Hälfte über denen des Vorjahres, alle Produktionsanlagen des Konzerns laufen "auf Volllast" und die Nachfrage dürfte aus heutiger Sicher auch in den kommenden Monaten weiter robust bleiben. Wegen der anhaltenden Krise der Solarbranche und einem schwierigen Geschäft mit der Halbleiterindustrie erwartet der MDAX-Konzern für 2012 weiterhin nur ein leichtes Umsatzplus auf rund 5 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis (EBITDA) deutlich unter Vorjahr. DJG/sha/kla (END) Dow Jones Newswires May 04, 2012 01:37 ET (05:37 GMT) Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.