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Fussball-Magazin 'Goal' macht 'Kicker' Konkurrenz: Mit 'Goal' drängt ein neues Fußball-Magazin auf den hart umkämpften Sportzeitschriftenmarkt. Der Fokus des Hefts liege auf den europäischen Ligen, sagte Jörg Risken, Geschäftsleiter des Egmont Ehapa Verlags, im dapd-Interview.
Fussball-Magazin 'Goal' macht 'Kicker' Konkurrenz
am 11.02.2012 Mit 'Goal' drängt ein neues Fußball-Magazin auf den hart umkämpften Sportzeitschriftenmarkt. Der Fokus des Hefts liege auf den europäischen Ligen, sagte Jörg Risken, Geschäftsleiter des Egmont Ehapa Verlags, im dapd-Interview.
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Fussball-Magazin 'Goal' macht 'Kicker' Konkurrenz: Mit 'Goal' drängt ein neues Fußball-Magazin auf den hart umkämpften Sportzeitschriftenmarkt. Der Fokus des Hefts liege auf den europäischen Ligen, sagte Jörg Risken, Geschäftsleiter des Egmont Ehapa Verlags, im dapd-Interview.
Berlin (dapd). Die Berichterstattung über das internationale Fußballgeschehen, seine Stars und Spitzenmannschaften finde in Deutschland bislang lediglich am Rande statt, und diese Nische wolle 'Goal' ausfüllen. Ab Donnerstag (16. Februar) ist das Magazin am Kiosk erhältlich.
Viel Platz räumen die Macher der englische Premier League ein. Berichtet werde aber auch über die Ligen in Spanien, Italien und Frankreich, führte Risken aus. Die deutsche Bundesliga spiele eher eine nachgeordnete Rolle. Auch Statistiken und Spielberichte sollen nur am Rande vorkommen.
'Der Blick des Magazins richtet sich eher neben den Rasen als auf den Rasen'. Im Mittelpunkt stünden immer die Idole des europäischen Fußballs, erläuterte Risken. Um diese dem Leser näher zubringen, setzt der Verlag auf Interviews und zahlreiche Fotos.
Mit diesem Rezept, das sich insbesondere an Männer zwischen 18 und 45 Jahren richtet, will 'Goal' Platzhirschen wie 'Kicker' und '11 Freunde' Leser streitig machen. Doch in direkter Konkurrenz zu den Dickschiffen des Fußball-Journalismus sieht Risken seinen Spross nicht. Zu unterschiedlich ist seiner Ansicht nach der Ansatz der drei Hefte.
Redaktioneller Nukleus ist in Schweden
Aus Deutschland wird nicht viel zum Inhalt beigesteuert. Eine große Redaktion hat der Egmont Ehapa Verlag in Deutschland nicht aufgebaut. Die Inhalte kommen zumeist aus Schweden. In dem nordeuropäischen Land ist das Magazin im Jahr 1994 erstmals erschienen. Von dort aus wird es nun auch gesteuert.
Das Heft wird mit nahezu exakten Inhalten in mehreren Sprachen vertrieben. Durch die bereits bestehenden Strukturen würden die Produktionskosten und der Auflagendruck gesenkt, erklärte Risken. In Deutschland soll es mit einer Auflage von 150.000 Exemplaren starten und 2,99 Euro kosten.
dapd
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