29.05.2012 - 10:21 Uhr

Marktbericht Edelmetalle: Gold und Silber im Banne der Schuldenkrise

New York 29.05.2012 (www.emfis.com) Die Edelmetalle konnten sich in den letzten Tagen leicht erholen. Auslöser waren die jüngsten Wahlprognosen in Griechenland. Der Comex Gold Future für Juni stieg gestern um 0,4 Prozent auf 1.574,80 US-Dollar pro Unze. Der Silber-Future legte 0,3 Prozent zu auf 28,47 US-Dollar. Platin verteuerte sich unterdessen um 0,5 Prozent auf 1.434,00 US-Dollar, während der Unzen-Preis für Palladium um 2,5 Prozent auf 604,45 US-Dollar kletterte. Politische Börsen Die

New York 29.05.2012 (www.emfis.com) Die Edelmetalle konnten sich in den letzten Tagen leicht erholen. Auslöser waren die jüngsten Wahlprognosen in Griechenland. Der Comex Gold Future für Juni stieg gestern um 0,4 Prozent auf 1.574,80 US-Dollar pro Unze. Der Silber-Future legte 0,3 Prozent zu auf 28,47 US-Dollar. Platin verteuerte sich unterdessen um 0,5 Prozent auf 1.434,00 US-Dollar, während der Unzen-Preis für Palladium um 2,5 Prozent auf 604,45 US-Dollar kletterte. Politische Börsen Die Bewegungen an den Märkten haben derzeit vor allem politische Gründe. Zwar ist die Furcht vor einem Euro-Austritts Griechenlands zuletzt leicht zurückgegangen, doch gleichzeitig wurden im spanischen Bankensystem klaffende Löcher entdeckt. Auch in Frankreich dürften noch unliebsame Überraschungen schlummern. Es wäre eine brandgefährliche Entwicklung, wenn nach Griechenland auch europäische Großstaaten ins Schlingern geraten. Ob Gold in dieser Lage seinen Nimbus als sicherer Hafen ausspielen wird, ist noch nicht sicher. Kursbestimmend könnten in dieser Woche auch die US-Konjunkturdaten sein, die am Dienstag und Freitag veröffentlicht werden. Sollten sie schlechter als erwartet ausfallen, wird die Hoffnung auf eine quantitative Lockerung von Seiten der US-Fed steigen, was wiederum die Notierungen der Edelmetalle treiben dürfte. Gold und Silber am Widerstand Gold steuert auf die Widerstandszone bei 1600,00 US-Dollar zu. Silber hat sich in den letzten Tagen bereits die Zähne an dem Widerstandsbereich bei 28,80 US-Dollar ausgebissen. Sollten diese Marken nicht bald geknackt werden, sind vorerst fallende Kurse zu erwarten. Anlegern, die mit gehebelten ETFs handeln und eine kurz- bis mittelfristige Anlagestrategie verfolgen, ist generell eine Anhebung der Stoppkurse anzuraten. Auf jeden Fall sollte ein Stopp unter dem massiven Widerstandsbereich (Gold: 1500,00 US-Dollar, Silber: 26,00 US-Dollar) gesetzt werden, da ein Kollaps der Märkte bislang noch nicht auszuschließen ist.

Metatrader 4 - direktbroker.de
TOP