24.05.2012 - 10:00 Uhr

Marktbericht Edelmetalle: Gold und Silber ? Das sieht gut aus!

New York 24.05.2012 (www.emfis.com) Obwohl der Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar gestern auf dein Zwei-Jahres-Tief gefallen ist, waren die Verluste bei Gold und Silber nicht ganz so gravierend... Der Comex Gold Future für Juni fiel gestern um 1,8 Prozent auf 1.548,40 US-Dollar pro Unze. Der Silber-Future korrigierte 2,3 Prozent auf 27,52 US-Dollar. Platin verbilligte sich unterdessen um 3,0 Prozent auf 1.414,10 US-Dollar, während der Unzen-Preis für Palladium um 4,0 Prozent auf

New York 24.05.2012 (www.emfis.com) Obwohl der Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar gestern auf dein Zwei-Jahres-Tief gefallen ist, waren die Verluste bei Gold und Silber nicht ganz so gravierend... Der Comex Gold Future für Juni fiel gestern um 1,8 Prozent auf 1.548,40 US-Dollar pro Unze. Der Silber-Future korrigierte 2,3 Prozent auf 27,52 US-Dollar. Platin verbilligte sich unterdessen um 3,0 Prozent auf 1.414,10 US-Dollar, während der Unzen-Preis für Palladium um 4,0 Prozent auf 591,10 US-Dollar abrutschte. Chance auf Rebound gestiegen Der gestrige Handelsverlauf war sehr volatil. Wie erwartet wurde der wichtige Unterstützungsbereich angetestet und verteidigt. Bei Gold liegt er bei 1550,00 bis 1500,00 US-Dollar, bei Silber zwischen 27,50 und 26,00 US-Dollar. Gold und Silber konnten ein sattes Intraday-Reversal hinlegen, was die Chancen auf eine kurzfristige Erholung erhöht. Bei Platin war das Reversal nicht so stark ausgeprägt. Als bullish ist zu werten, dass der AMEX Gold Bugs Index (HUI-Index), in dem Minengesellschaften zusammengefasst sind, überraschenderweise um 16,73 Punkte auf 421,78 Zähler angestiegen ist. Damit ist der Index aus dem mittelfristigen Abwärtstrend nach oben hin ausgebrochen. Dies und das Intraday-Reversal bei Gold und Silber haben die Wahrscheinlichkeit eines Rebounds deutlich erhöht. EU-Gipfel produziert ? heiße Luft Der EU-Gipfel hat wieder einmal keine konkreten Ergebnisse geliefert. Allerdings zeigt sich immer mehr, dass Kanzlerin Merkel mit ihrem rigiden Sparkurs mittlerweile auf wenig Gegenliebe trifft. Stattdessen wird der französische Präsident Hollande von den Märkten als neuer Messias verehrt, der die Einführung von Euro-Bonds forcieren will. Die Zeichen verdichten sich immer mehr, dass Europa die Geldhähne weiter öffnen wird. Das wird unweigerlich in einer gesteigerten Inflation resultieren, was zumindest für die langfristige Entwicklung der Edelmetallkurse positiv wäre. Gold und Silber sind derzeit derart überverkauft, dass sie selbst dann noch steigen könnten, wenn die Aktienmärkte wegen der Griechenland-Misere in die Tiefe rauschen sollten. Kursschwächen bei Gold und Silber sind aktuell als Kaufgelegenheiten einzustufen. Wichtig ist auf jeden Fall ein Stopp unter der massiven Unterstützungszone.

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