07.06.2012 - 13:45 Uhr

Marktbericht Asien: Rätselraten um Olympus

Hongkong 07.06.2012 (www.emfis.de) Der Wind scheint sich zu drehen. Die Marktteilnehmer rechnen in den USA und Europa mit groß angelegten Maßnahmen zur Stützung der Wirtschaft. Zudem ließen die guten Vorgaben der Auslandsbörsen Kauflaune aufkommen. Jetzt sind die Politiker am Zug. Und es scheint sich wirklich etwas zu bewegen. Die Investoren rechnen fest damit, dass sich die europäischen Staatslenker einer Lösung der Bankenkrise in Spanien weiter genähert haben. In den Vereinigten Staaten

Hongkong 07.06.2012 (www.emfis.de) Der Wind scheint sich zu drehen. Die Marktteilnehmer rechnen in den USA und Europa mit groß angelegten Maßnahmen zur Stützung der Wirtschaft. Zudem ließen die guten Vorgaben der Auslandsbörsen Kauflaune aufkommen. Jetzt sind die Politiker am Zug. Und es scheint sich wirklich etwas zu bewegen. Die Investoren rechnen fest damit, dass sich die europäischen Staatslenker einer Lösung der Bankenkrise in Spanien weiter genähert haben. In den Vereinigten Staaten steht für heute die Rede des Fed-Chefs Ben Bernanke an. Die Chance, dass er weitere Stimulationsmaßnahmen ankündigen wird, ist jedoch gering. Japan: Panasonic vs. Olympus Der Nikkei 225 stieg heute um 1,2 Prozent auf 8.640 Stellen. Heute waren vor allem Chiphersteller und Exportwerte gefragt. Positiv wirkte sich dabei der schwächere Yen aus. Eine Überraschung war die Meldung, dass Panasonic das Gerücht über ein großes Investment beim angeschlagenen Olympus-Konzern zurückgewiesen hat. Der Kamerahersteller hatte gestern einen Kursgewinn von 3,1 Prozent verbucht. Heute verbesserte sich der Kurs lediglich um 0,6 Prozent. Panasonic legte hingegen 4,2 Prozent zu. Spitzenreiter im Nikkei war Oki Electric Industry mit einem Plus von 6,5 Prozent. Dahinter kamen Mazda Motor (+ 4,1 Prozent), Ricoh (+ 4,0 Prozent) und Daiwa Securities (+ 3,9 Prozent). Zu Verlusten kam es bei Fast Retailing (- 2,0 Prozent), Sharp (- 1,2 Prozent) und Japan Steel Works (- 0,7 Prozent). Hongkong: Finanzwerte gefragt Der Hang Seng Index legte heute 0,8 Prozent zu auf 18.678 Zähler. Unter anderem standen heute Finanzdienstleister auf der Kaufliste. Der Kurs von HSBC verzeichnete ein Plus von 2,1 Prozent, während Versicherungskonzern AIA 1,2 Prozent zulegte. Auch Ölfirmen zeigten heute eine starke Performance: China Oilfield Services kletterten um 3,6 Prozent, gefolgt von CNOOC (+ 1,9 Prozent) und PetroChina (+ 1,5 Prozent). Weiterhin stark war Hafenbetreiber Wharf Holdings. Da die Konzession für das Ocean Terminal vor wenigen Tagen verlängert wurde, stieg der Kurs um 4,9 Prozent und war damit Spitzenreiter im Hang Seng. Weitere Gewinner waren Tsingtao Brewery (+ 3,3 Prozent), Li & Fung (+ 2,1 Prozent) und Hutchison Whampoa (+ 2,0 Prozent). Kursabgaben verbuchten hingegen die Dongfeng Motor Group (- 3,1 Prozent), Aluminum Corp of China (- 1,9 Prozent) und Want Want China (- 1,8 Prozent). China weiterhin im Minus Südkoreas Kospi verbesserte sich um 2,6 Prozent auf 1.848 Zähler. Der indische Sensex stieg derweil um 1,2 Prozent auf 16.649 Punkte. Der taiwanische TAIEX kletterte um 0,3 Prozent auf 7.080 Stellen. Thailands SET steht derzeit nahezu unverändert auf 1.118 Zähler. Der chinesische Shanghai Composite fiel jedoch um 0,7 Prozent auf 2.293 Punkte.

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