08.08.2012 - 14:20 Uhr

Marktbericht Asien: Kohle- und Metallhersteller im Aufwind

Hongkong 08.08.2012 (www.emfis.de) Asiens Anleger setzen darauf, dass EZB und US-Fed die Geldhähne bald aufdrehen werden. Nur in China waren die Marktteilnehmer heute vorsichtig... Der Markt rechnet fest damit, dass Mario Draghi den Ankauf von Staatsanleihen kriselnder EU-Nationen vorbereitet. Mäßige deutsche Wirtschaftsdaten stützen diese Sicht. Dass sich zudem auch ein ranghohes Mitglied der US-amerikanischen Notenbank öffentlich für weitere Stützungsmaßnahmen in den Vereinigten Staaten

Hongkong 08.08.2012 (www.emfis.de) Asiens Anleger setzen darauf, dass EZB und US-Fed die Geldhähne bald aufdrehen werden. Nur in China waren die Marktteilnehmer heute vorsichtig... Der Markt rechnet fest damit, dass Mario Draghi den Ankauf von Staatsanleihen kriselnder EU-Nationen vorbereitet. Mäßige deutsche Wirtschaftsdaten stützen diese Sicht. Dass sich zudem auch ein ranghohes Mitglied der US-amerikanischen Notenbank öffentlich für weitere Stützungsmaßnahmen in den Vereinigten Staaten ausgesprochen hat, erhöhte den Risikoappetit der Investoren. Allerdings spielten Chinas Anleger heute die Mutter der Porzellankiste: Im Vorfeld der für morgen anstehenden Wirtschaftsdaten trauten sich nur wenige von ihnen aufs Parkett. Japan: Stahlwerte gesucht Der Nikkei 225 stieg heute um 0,9 Prozent auf 8.881 Stellen. Exportwerte wurden durch den zurückgegangenen Wechselkurs des Yen gestützt. Der Kurs des wankenden Elektronikgiganten Sharp erholte sich um 2,7 Prozent, da es Foxconn-Mutter Hon Hai Precision offenbar ernst damit meint, ihre Beteiligung zu vergrößern. Ausgesprochen stark waren jedoch Werte aus der Metallindustrie: Die drei ersten Stellen im Nikkei belegten Mitsui Mining & Smelting mit einem Plus von 7,8 Prozent, gefolgt von Pacific Metals (+ 6,5 Prozent) und Toho Zinc (+ 5,9 Prozent). Zu den Verlierern gehörten Pioneer (- 7,0 Prozent), Shinsei Bank (- 3,1 Prozent) und Canon (- 2,7 Prozent). Hongkong: Volatile Blue Chips Der Hang Seng Index fiel heute um 0,04 Prozent auf 20.065 Zähler. Vor der Veröffentlichung der Wirtschaftsdaten kam es teilweise zu leichten Gewinnmitnahmen. Die Anteilsscheine des Finanzdienstleisters Standard Chartered konnten sich nach dem gestrigen Abverkauf wieder um 0,8 Prozent erholen. Die Kohlehersteller China Shenhua Energy und China Coal Energy legten jeweils 1,8 Prozent zu, die Anteilsscheine von Yanzhou Coal verteuerten sich um 1,5 Prozent. Weitere Gewinner waren die Sinopharm Group (+ 3,4 Prozent), Wharf Holdings (+ 1,6 Prozent) und Sands China (+ 1,4 Prozent). Der größte Verlierer im Hang Seng war Modekonzern Esprit, der einen Teil der Vortagsgewinne wieder abgab. Der Kurs fiel um 12,2 Prozent. Nach einem überraschend schlechten Zwischenbericht verbuchte Cathay Pacific ein Minus von 4,3 Prozent. Zu Kursverlusten kam es zudem bei Air China (- 4,3 Prozent), Want Want China (- 3,6 Prozent) und Belle International (- 2,5 Prozent). Spitzenreiter Südkorea Südkoreas Kospi legte 0,9 Prozent zu auf 1.903 Punkte. In Thailand kletterte der SET derweil um 0,5 Prozent auf 1.214 Stellen. Der taiwanische TAIEX verbesserte sich um 0,3 Prozent auf 7.320 Zähler. Der chinesische Shanghai Composite stieg um 0,2 Prozent auf 2.161 Punkte. Indiens Sensex steht aktuell nahezu unverändert auf 17.600 Stellen.

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