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Marktbericht Asien: Standard Chartered vs. Esprit: Hongkong 07.08.2012 (www.emfis.de) Gute Vorgaben der Auslandsbörsen, eine steigende Zuversicht bezüglich der Euro-Krise und die Erwartung auf geldpolitische Stützungsmaßnahmen der chinesischen Regierung trieben heute in Asien die Leitindizes weiter in die Höhe.
Mittlerweile scheint selbst Kanzlerin Merkel ihre ablehnende Haltung gegenüber den Anleihekäufen der EZB aufzugeben. Die Bundesbank mit ihrer orthodoxen geldpolitischen Haltung könnte fortan ohne ihre größte Unterstützerin dastehen.
Marktbericht Asien: Standard Chartered vs. Esprit
am 07.08.2012 Hongkong 07.08.2012 (www.emfis.de) Gute Vorgaben der Auslandsbörsen, eine steigende Zuversicht bezüglich der Euro-Krise und die Erwartung auf geldpolitische Stützungsmaßnahmen der chinesischen Regierung trieben heute in Asien die Leitindizes weiter in die Höhe. Mittlerweile scheint selbst Kanzlerin Merkel ihre ablehnende Haltung gegenüber den Anleihekäufen der EZB aufzugeben. Die Bundesbank mit ihrer orthodoxen geldpolitischen Haltung könnte fortan ohne ihre größte Unterstützerin dastehen.
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Marktbericht Asien: Standard Chartered vs. Esprit: Hongkong 07.08.2012 (www.emfis.de) Gute Vorgaben der Auslandsbörsen, eine steigende Zuversicht bezüglich der Euro-Krise und die Erwartung auf geldpolitische Stützungsmaßnahmen der chinesischen Regierung trieben heute in Asien die Leitindizes weiter in die Höhe. Mittlerweile scheint selbst Kanzlerin Merkel ihre ablehnende Haltung gegenüber den Anleihekäufen der EZB aufzugeben. Die Bundesbank mit ihrer orthodoxen geldpolitischen Haltung könnte fortan ohne ihre größte Unterstützerin dastehen.
Hongkong 07.08.2012 (www.emfis.de) Gute Vorgaben der Auslandsbörsen, eine steigende Zuversicht bezüglich der Euro-Krise und die Erwartung auf geldpolitische Stützungsmaßnahmen der chinesischen Regierung trieben heute in Asien die Leitindizes weiter in die Höhe. Mittlerweile scheint selbst Kanzlerin Merkel ihre ablehnende Haltung gegenüber den Anleihekäufen der EZB aufzugeben. Die Bundesbank mit ihrer orthodoxen geldpolitischen Haltung könnte fortan ohne ihre größte Unterstützerin dastehen. Analysten gehen zunehmend davon aus, dass der letztwöchige Kurseinbruch nach der EZB-Sitzung übertrieben war. In den nächsten Tagen wird zudem China neue makroökonomische Daten vorlegen. Falls sie mittelprächtig ausfallen sollten, dürfte es den Druck auf die chinesische Regierung erhöhen, die heimische Konjunktur mit weiteren geldpolitischen Maßnahmen zu stützen. Aufgrund der steigenden Risikoneigung der Anleger belebten auch heute wieder Schnäppchenjäger den Handel. Japan: Stahlwerte und Versorger gesucht Der Nikkei 225 stieg heute um 0,9 Prozent auf 8.803 Stellen. Damit konnte der Leitindex fast auf den höchsten Stand seit einem Monat ansteigen. Vor allem der stark gewichtete Einzelhändler Fast Retailing stützte mit seinem Kursplus von 1,1 Prozent den Nikkei. Unter anderem hatten Schnäppchenjäger Aktien von Stahlherstellern und Versorgern im Visier, die in den letzten Tagen stark gefallen sind. Kansai Electric Power war mit einem Plus von 10,4 Prozent der stärkste Nikkei-Wert. Unter den Metallherstellern stand Sumitomo Metal Industries mit einem Kursgewinn von 5,4 Prozent an der Spitze. Weitere Gewinner waren Mitsui Chemicals (+ 10,1 Prozent), Pioneer (+ 7,5 Prozent) und JFE Holdings (+ 4,9 Prozent). Der größte Verlierer war Tokai Carbon mit einem Minus von 18,1 Prozent, gefolgt von Sojitz (- 2,6 Prozent) und Sumitomo Realty & Development (- 1,0 Prozent). Hongkong: Kurseinbruch bei Standard Chartered Der Hang Seng Index legte heute 0,4 Prozent zu auf 20.072 Zähler. Es waren vor allem zwei Meldungen, die für Kursbewegungen sorgten. Nachdem bekannt wurde, dass der kriselnde Modekonzern Esprit einen neuen CEO bekommt, sprang der Kurs um 28,0 Prozent in die Höhe. Da die britische Großbank Standard Chartered jedoch illegale Geschäfte mit dem Iran gemacht haben soll, droht der Verlust der US-Zulassung. Nach einigen Rating-Downgrades aufgrund dieser Affäre brachen die in Hongkong gehandelten Anteilsscheine um 14,9 Prozent ein. Zu den Gewinnern gehörten unter anderem ZTE (+ 8,0 Prozent), Aluminum Corp of China (+ 5,3 Prozent) und Sands China (+ 4,4 Prozent). Auf der Schattenseite standen derweil China Resources Power (- 6,9 Prozent), China Railway Group (- 3,8 Prozent) und China Life Insurance (- 1,2 Prozent). Wenig Bewegung in Asien Indiens Sensex steht aktuell 1,1 Prozent im Plus auf 17.602 Punkte. Der taiwanische TAIEX legte 0,1 Prozent zu auf 7.295 Stellen zu, ebenso wie der chinesische Shanghai Composite, der um 0,1 Prozent auf 2.158 Zähler stieg. Südkoreas Kospi schloss kaum verändert auf 1.887 Punkte. In Thailand verblieb der SET ebenfalls auf 1.208 Stellen.
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