Lexikon

Finanzanalyse (financial analysis)

Bei Banken die Untersuchung der politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen, einschliesslich der Verfassung der Finanzmärkte (= Globalanalyse) sowie der Branche und des Unternehmens (= Einzelanalyse) zur Erarbeitung einer entsprechenden Empfehlung an die Kundschaft allgemein oder für einzelne Anleger

Bei Banken die Untersuchung der politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen, einschliesslich der Verfassung der Finanzmärkte (= Globalanalyse) sowie der Branche und des Unternehmens (= Einzelanalyse) zur Erarbeitung einer entsprechenden Empfehlung an die Kundschaft allgemein oder für einzelne Anleger. Banken und auch Versicherungen unterhalten zu diesem Zweck oftmals eigene Abteilungen. Daneben gibt es Einzelpersonen, die den Beruf des Analysten (in manchen Fällen auch als Finanzjournalist bei einer Zeitung) ausüben; diese müssen sich bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht anzeigen und werden grundsätzlich überwacht. Siehe Analyse, technische, Analyst, Fibonacci-Folge, Financial Engineering, Journalisten-Privileg. Vgl. Jahresbericht 2004 der BaFin, S. 107, S. 126 f. (Pflichten für freie Analysten nach der im Jahr 2004 in Kraft getretenen Finanzanalyseverordnung), Jahresbericht 2005 der BaFin, S. 134 ff (Trennung zwischen Tatsachen und Meinungen; Auslegungsschreiben zu § 34b WpHG), Jahresbericht 2006 der BaFin, S. 138 (Verhaltensregeln), S. 139 (unabhängige Analysten), S. 141 (Transparenzpflichten bei der Weitergabe von Finanzanalysen) sowie den jeweiligen Jahresbericht der BaFin.

© Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen

Buchstabe F


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